Spätestens seit Bill Gates wissen wir, dass der Einsatz von Software zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden ist. Sie vereinfacht, erhöht somit die Effizienz und spart am Ende bares Geld. Das ist in der Immobilienbranche nicht anders. Vor allem, um die Klimaschutzziele zu erreichen, kann der Einsatz von Software entscheidend sein. Von André Eberhard
Die Palette der Softwarelösungen in der Immobilienbranche ist so vielfältig wie die Disziplinen in der Branche selbst. Dabei gibt es heute schon für nahezu alle Vorgänge Softwarelösungen, die das Leben von Verwaltern, Eigentümern, Entwicklern und Maklern schon sehr viel einfacher machen. Doch mittlerweile gibt es so viele verschiedene Lösungen, dass ein Überblick schwerfällt. Bei der Auswahl einer Immobiliensoftwarelösung ist es daher umso wichtiger, die spezifischen Anforderungen zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass die Software genau diesen Bedürfnissen entspricht.
Einer der Marktführer in diesem Bereich ist CREM Solutions. Dort entwickelt man nicht nur digitale Lösungen für den kompletten Lebenszyklus einer Immobilie, sondern arbeitet zusammen mit dem Kunden an stetigen Weiterentwicklungen, um auch den wachsenden Anforderungen des Gesetzgebers gerecht zu werden. Bei den Ratingern selbst bezeichnet man die Softwarelösungen als äußerst flexibel. So hat man in der Corona-Pandemie nahtlos unterstützen können, damit Nutzer der Softwarelösungen ins Homeoffice gehen konnten, beispielsweise durch die Schaffung zusätzlicher Schnittstellen zu bestehenden Verwaltungssoftware.
Besonders in der neuen Arbeitswelt gefragt
Auf der Real Estate Arena in Hannover sprachen wir mit Jörg Kreuder-Carrington, Head of Sales, und Martin Kelm, Head of Smart Building Solutions. Neben der klassischen kaufmännischen und technischen Immobilienverwaltung präsentierte das Unternehmen dort auch Lösungen für New-Work-Modelle, ein Energiemanagementsystem sowie mit iX-Haus eine ganzheitliche Software, mit der die digitale Immobilienverwaltung komplett automatisiert darstellbar ist. Vor allem hier arbeitet CREM Solutions stetig an der Aktualität der Software, um den ESG-Anforderungen gerecht werden zu können.
„Mittlerweile haben wir über 600 Kunden, die über 7.000 Lizenzen haben“, berichtet Kreuder-Carrington stolz über den Erfolg des Unternehmens. „Im Durchschnitt kennen wir unseren Kunden seit 16 Jahren“, ergänzt Kelm. Besonders geschätzt wird demnach der enge Draht zwischen Unternehmen und Kunden und der stetige Austausch, um individuelle Anpassungen schnellstmöglich umzusetzen.
Das ist besonders in der neuen Arbeitswelt gefragt, denn nicht nur die Arbeit muss stets in Sachen Effizienz hinterfragt werden, auch die Nutzung von Büroflächen unterliegt in Zeiten von immer mehr Entmietungen einem enormen Effizienzpotenzial. Durch KI versucht CREM Solutions hier für seine Smart-Building-Lösungen Abhilfe zu schaffen. Mittels eingebauter Sensoren werden alle relevanten Daten des Gebäudes ständig erfasst und verarbeitet. Per Touchpoint oder App können Nutzer gezielt die Flächen nach ihren Bedürfnissen steuern. Flächen können so optimiert genutzt und letztlich Energiekosten gespart werden. Das System könne so automatisch Potenziale zur Flächenoptimierung erkennen und dem Nutzer oder Eigentümer so Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
Digitale Lösungen als Must Have
So konnten beispielsweise bei der Merk Group durch Analyse des Nutzerverhaltens insgesamt neun Gebäude in den Winterbetrieb geschaltet werden, bei denen bis zu 60 Prozent Energie eingespart wird, da die Heizungsanlagen auf ein Minimum runtergefahren werden konnte. Gleichzeitig wurden 2.000 Arbeitsplätze in ein Sharing Modell überführt, die von 3.300 Mitarbeitern gebucht und genutzt werden können. Immerhin 150.000 Tonnen Co2 konnte die Merck Group so einsparen. Zum Vergleich: 2 Tonnen Co2 jährlich sollte lt. Greenpeace, der pro Kopf Verbrauch sein, wenn Umwelt und Klima nachhaltig geschützt werden sollen. Aktuell liegt der Verbrauch lt. Bundesumweltministerium bei 10,8 Tonnen Co2.
Wer sein Portfolio, egal ob Wohnungs- oder Gewerbeimmobilienverwalter, unter Kontrolle haben will und die Zeichen der Zeit erkannt hat, wird um den Einsatz digitaler Lösungen nicht herumkommen. Dabei haben die letzten zehn Jahre der Immobilienwirtschaft in Sachen Technologie, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sicherlich gutgetan. Nach der Marktbereinigung der kommenden Zeit wird sich zeigen, wie nachhaltig Geschäftsmodelle sind und welche Softwarelösungen sich durchsetzen werden. CREM Solutions hat dabei gute Chancen, nach 40 Jahren am Markt zu den Bill Gates des Immobiliensoftwaremarktes zu gehören.
