Die DLE Land Development hat in Teltow, am südwestlichen Stadtrand Berlins, ein 9.500 Quadratmeter großes Grundstück mit drei historischen Bestandsgebäuden im Auftrag der Eigentümergesellschaft veräußert.
Die ehemaligen Hafenspeicher aus den 1930er Jahren haben eine Gesamtmietfläche von 12.000 Quadratmetern. Davon entfallen etwa 10.650 Quadratmeter auf gewerbliche Nutzungen und 1.350 Quadratmeter auf Wohnen. Käufer ist 7280 Improving Assets. Die Gewerbeflächen sind aktuell zu 95 Prozent vermietet. Die Nutzer kommen überwiegend aus dem Verwaltungs- und Versicherungsbereich.
„Teltow ist eine der am schnellsten wachsenden Gemeinden im südlichen Berliner Umland“, sagt Daniel Klußmann, Geschäftsführer von 7280 Improving Assets. Seit der Wiedervereinigung stieg die Bevölkerungszahl um 85 Prozent auf aktuell etwa 28.000 Menschen. Der Zuzug habe auch Teltow als Wirtschaftsstandort gestärkt. „Eine Vielzahl junger dynamischer Unternehmen sorgt für eine nachhaltige Nachfrage nach Büro- und Gewerbeflächen", ergänzt Mitgeschäftsführer Markus Graf.
DLE plant neues Stadtquartier
Aus Perspektive der DLE stellt sich die Transaktion als Teilverkauf dar. Das Unternehmen plant auf dem verbleibenden 45.000 Quadratmeter großen Teil des Areals ein durchgrüntes urbanes Quartier. Vorgesehen ist eine durch gewerbliche und soziale Einrichtungen ergänzte Wohnbebauung, so dass eine insgesamt attraktive Mischnutzung mit kurzen Wegen zwischen Wohnen und Arbeiten entsteht.
„Direkt am Teltowkanal wollen wir eine hohe Lebens- und Wohnqualität für viele Menschen ermöglichen. Die Voraussetzungen dafür werden in den kommenden Monaten mit einer auf die Anforderungen und Wünsche der Stadt Teltow abgestimmten Planung geschaffen“, sagt Federic Weber, Head of Business Development bei der DLE.
Die Transaktion wurde von Prea vermittelt.
