Haupteingang der Opel-Fabrik in Rüsselsheim
Der Haupteingang der Automobilfabrik Opel in Rüsselsheim. Das Backsteingebäude wurde 1898 eingeweiht. (Quelle: iStock Editorial)

Investment 2023-11-22T10:15:23.397Z VGP sichert sich Opel-Areal in Rüsselsheim

VGP erwirbt mehr als 700.000 Quadratmeter des Opel-Geländes in Rüsselsheim und will einen neuen Gewerbepark entwickeln.

VGP gibt seine bisher größte Brownfield-Akquisition bekannt: Die Gruppe hat drei Grundstücke in Rüsselsheim am Main mit einer Gesamtfläche von über 700.000 Quadratmetern erworben. Verkäufer des Geländes ist Stellantis. Der Automobilkonzern optimiert derzeit den historischen Opel-Produktionsstandort in Rüsselsheim, der auf eine über hundertjährige Geschichte zurückblickt. Stellantis will die Flächen zunächst zurückmieten (lease back) und schrittweise für eine Neuentwicklung freigeben.

Foto bei der Vertragsunterzeichnung von Florian Huettl und Jan Van Gee
Florian Huettl, Stellantis EVP und Opel CEO, und Jan Van Geet, CEO von VGP. (Quelle: Stellantis)

Die Vision von VGP ist die Entwicklung eines Gewerbegebietes mit einer Fläche von rund 350.000 Quadratmetern, das auf Industrieunternehmen sowie auf kleine und mittelständische Unternehmen zugeschnitten ist. Die Lage bietet dafür zahlreiche Vorteile: Der Frankfurter Flughafen ist mit dem Auto in etwa 15 Minuten zu erreichen, es gibt zudem eine direkte Bahnverbindung vom Flughafen auf das Gelände. Darüber hinaus sind die internationalen Wirtschaftszentren Frankfurt, Wiesbaden oder Mainz innerhalb von circa 20 Minuten per Bahn oder per Auto erreichbar. Durch den direkten Hafenanschluss an den Main verfügt der Standort über ein trimodales Transportpotenzial.

VGP verfolgt für den Park einen ambitionierten ökologischen Ansatz und plant für alle Gebäude mindestens eine DGNB Gold-Zertifizierung. Der neue Park soll weitestgehend unabhängig vom Stromnetz sein, da er von den bestehenden Strom und Wasseraufbereitungsanlagen sowie Recycling-Dienstleistungen profitieren wird. Auf den Dächern sollen Photovoltaikanlagen installiert werden und ein Geothermie-System soll ab 2025 den Strom- und Wärmebedarf der Anlage decken.

Hogan Lovells war unter Leitung des Düsseldorfer Partners Dr. Martin Haase für die Käuferseite beratend tätig.

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zuletzt editiert am 22. November 2023
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