Porträtbild Matthias Schultz
Trei-CFO Matthias Schultz (Quelle: Trei/Matthias Duschner)

Finanzierung 2023-06-29T08:06:06.453Z Trei erhält Darlehen von der PBB

Die Trei Real Estate nimmt eine Cross-Border-Finanzierung in Höhe von 73,5 Millionen Euro bei der Deutschen Pfandbriefbank auf.

Trei hat eine weitere Fremdfinanzierung aufgenommen: Das Darlehen der Deutschen Pfandbriefbank (PBB) beträgt 73,5 Millionen Euro und wurde bereits ausgezahlt. Die frischen Gelder verteilen sich auf zwei Tranchen: 13,8 Millionen Euro haben eine Laufzeit bis 2028, die restlichen 59,7 Millionen Euro müssen bis 2030 zurückgeführt werden. Zur Besicherung dienen 61 Handelsimmobilien in Polen, die an die Handelskette Biedronka vermietet sind. Die Immobilien waren zuvor überwiegend in einer langfristigen Finanzierungsleasing-Struktur und eignen sich mit langjährigen Mietverträgen für die Beleihung.

„Wir planen, die Gelder vor allem für unsere Projektentwicklungsaktivitäten zu verwenden“, kommentiert Trei-CFO Matthias Schultz. Mit der Finanzierung verändert sich die Fremdkapitalquote des Unternehmens auf 33 Prozent. „Wir planen, in diesem Jahr noch weitere Fremdfinanzierungen in Anspruch zu nehmen, sodass wir Ende 2023 bei einem LTV von rund 40 Prozent stehen werden“, so Schultz weiter. Langfristig strebe sein Unternehmen nach wie vor einen LTV von maximal 50 Prozent an und halte an der Expansionsstrategie fest.

Trei hatte bereits 2020 eine länderübergreifende Finanzierung bei der PBB aufgenommen. Dabei dienten 40 Biedronka-Märkte in Polen als Besicherung. Außerdem hat das Unternehmen in der jüngeren Vergangenheit immer wieder größere Kreditverträge abgeschlossen. So nahm es im Dezember 2022 rund 40 Millionen Euro zur Refinanzierung von Fachmarktzentren in Polen bei der Berlin Hyp auf ( wir berichteten ). Wenige Monate später, im März 2023, sicherte die Trei sich einen Kreditrahmen über 43 Millionen Euro bei der Mainzer Volksbank ( wir berichteten ).

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zuletzt editiert am 29. Juni 2023
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