Das Beispiel der Münchner Accumulata zeigt, wie Projektentwickler ihre Geschäftsmodelle in schwierigen Zeiten erweitern.
Die Projektentwicklerbranche leidet unter einem anhaltenden Rückgang von Aufträgen. Daher müssen die Unternehmen neue Geschäftsbereiche aufbauen, beispielsweise den Betrieb von Immobilien. Einer dieser Developer ist die Accumulata aus München. Ihre Tochter Accumulata Operations (AOP) hat nun ein zweites großes Mandat an Land gezogen. AOP wird Hospitality-Partner im revitalisierten Bestandsbau Lilo München, eine ehemals von BMW genutzte Immobilie an der Lilienthalallee, und managt Community-Flächen, Meetingräume und flexible Workspaces.
Mit einem Zehn-Jahres-Mandat übernimmt AOP den Betrieb der zentralen Community-, Meeting- und Work-Spaces in dem rund 45.000 Quadratmeter großen Objekt und ist vor Ort erster Ansprechpartner für die Nutzer des Hauses. Auftraggeber ist die GVG Immobilien Service GmbH, die das Gesamtkonzept Lilo maßgeblich entwickelt hat und im Bestand hält. Als Entwickler des Konzepts waren zudem Olufemi Moser Architekten und New-Work-Pionier Michael O. Schmutzer beteiligt. Schmutzer ist Gründer von Design Offices und Mitgründer der Accumulata Operations.
AOP befindet sich in Gesprächen mit weiteren privaten und institutionellen Eigentümern, Fondsmanagern sowie Bestandshaltern über zusätzliche Mandate. Damit positioniert AOP serviceorientierte Betreiberimmobilien als eigenständige Kategorie im Münchner Büromarkt, die Bestands- und Neubauten gleichermaßen aufwertet und Hospitality als strategischen Hebel für Immobilienperformance etabliert. AOP agiert dabei als White Label-Anbieter.
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