Trotz operativer Fortschritte und gesunkenem Leerstand bleibt das Vorsteuerergebnis der Peach Property Group mit -47,2 Millionen Euro deutlich negativ.
Die Peach Property Group AG hat ihren testierten Geschäftsbericht für 2025 vorgelegt und die im Vorjahr eingeleitete finanzielle Transformation für beendet erklärt. Nach einer Kapitalerhöhung im Juli 2025 und der Refinanzierung von Verbindlichkeiten beziffert das Unternehmen die Loan-to-Value-Ratio (LTV) zum Jahresende auf 49,2 Prozent.
Im strategischen Kernportfolio stiegen die Nettomieteinnahmen auf Like-for-Like-Basis um 4,5 Prozent auf 82,8 Millionen Euro. Den Leerstand in diesem Segment konnte die Gruppe von 5,2 auf 3,8 Prozent senken. Der FFO (Funds from Operations) lag mit 17,7 Millionen Euro am oberen Ende der Prognose, blieb jedoch hinter dem Vorjahreswert (19,4 Mio. Euro) zurück.
Trotz der bilanziellen Stabilisierung weist die Gruppe für 2025 ein negatives Ergebnis vor Steuern von -47,2 Millionen Euro aus. Dies stellt zwar eine Verbesserung gegenüber dem massiven Verlust des Vorjahres dar (-176,9 Mio. Euro), belegt aber den weiterhin hohen Konsolidierungsbedarf.
Die Strategie sieht vor, Non-Strategic Bestände konsequent abzubauen. Im Dezember 2025 wurde der Verkauf von rund 1.800 Einheiten vereinbart, der im ersten Halbjahr 2026 einen Nettomittelzufluss von über 40 Millionen Euro generieren soll ( wir berichteten ). Die Erlöse werden für Instandsetzungen (Capex) im Kernbestand sowie zur weiteren Entschuldung benötigt.
CEO Gerald Klinck, der in Personalunion auch als CFO fungiert, erklärt: „Unser Ziel ist es, dass die operative Performance des Strategic Portfolios die Ergebniseffekte aus den weiteren Veräusserungen des Non-Strategic Portfolios bis spätestens 2028 vollständig kompensiert oder übertrifft.“
Für das laufende Jahr prognostiziert die Peach Property Group einen FFO zwischen 17 und 19 Millionen Euro. Geplant ist zudem ein Like-for-Like-Mietwachstum im Kernportfolio von rund 6,0 Prozent, das sowohl durch weiteren Leerstandsabbau als auch durch Mietsteigerungen im Bestand (Ziel: +4,0 Prozent) erreicht werden soll. Der EPRA NTA sank zum Stichtag auf 18,50 Euro pro Aktie (Vorjahr: 20,01 Euro).
