Visualisierung des Projekts Neobel auf dem ehemaligen Freund-Areal in Frechen (Quelle: Goldoct)
Die Quartiersentwicklung, die der Alfred-Nobel-Straße ein neues, luftiges Gesicht geben soll, trägt den Namen Neobel. (Bild: Goldoct) (Quelle: Goldoct)

Projekte

23. November 2021 | Teilen auf:

Osmab und Goldoct realisieren Büros vor den Toren Kölns

Auf dem ehemaligen Freund-Areal in Frechen soll ein neues, nachhaltiges Quartier zum Arbeiten und Wohnen entstehen.

Im ersten Bauabschnitt errichtet der Projektentwickler Goldoct Real Estate im Auftrag der Osmab-Tochter LPF 2 auf dem ehemaligen Freund-Areal in Frechen neue Bürowelten in drei energieeffizienten Gebäuden mit circa 11.420 Quadratmetern Bruttogrundfläche nach dem Gebäudestandard Effizienzhaus 40 und LEED Gold.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir in unserem ersten Bürogebäude in Frechen gemeinsam mit Goldoct das Thema Energieeffizienz stärker in den Fokus rücken“, kommentiert Anton Mertens, Vorstandsvorsitzender der Osmab Holding.

"Neobel" stellt voraussichtlich das größte Büroimmobilienprojekt in Frechen in den kommenden Jahren dar und soll "ein nachhaltiges, ökologisches Bild in die Stadt Frechen projizieren". Unter den Adressen Alfred-Nobel-Straße 27, 29 und 31 sollen mit Fertigstellung bis Herbst 2023 die drei architektonisch unterschiedlichen, vier- bis fünfgeschossigen Green House, Loft House und Multispace House entstehen. Zudem ist eine Tiefgarage mit 143 PKW-Stellplätzen vorgesehen - davon 30 mit Elektroladestationen. Oberirdisch sind überdachte Stellplätze für Fahrräder mit Ladestationen für E-Bikes geplant.

Ein Drittel des ersten Bauabschnitts bereits vermietet

35 Prozent aller Flächen des ersten Bauabschnitts des Projekts sind bereits an ein Unternehmen aus Köln aus dem Dienstleistungssektor vermietet. Der Nutzer hat einen langfristigen Mietvertrag für das Erdgeschoss, zweites und drittes Obergeschoss sowie das Staffelgeschoss mit den Terrassenflächen im Green House abgeschlossen.

„Bei der Entwicklung dieses Quartierskonzepts waren für uns mehrere Ideen richtungsweisend: Wir wollen alte undurchlässige Gebäudestrukturen aufbrechen und Freiräume schaffen. Zudem wollen wir energieeffiziente Immobilien errichten, die flexibel nutzbar sind. Und schließlich muss das Konzepts auch wirtschaftlich umsetzbar sein“, erklärt Aldijana Kolic, Geschäftsführende Gesellschafterin von Goldoct. „Wir streben für alle drei Baukörper den Gebäudestandard Effizienzhaus 40 an, um den Primärenergiebedarf um 60 Prozent zu reduzieren. Damit erreichen wir mehr als gesetzlich gefordert und tragen gleichzeitig zum Klimaschutz bei.“

Der Bauantrag für die drei Bürogebäude wurde im September 2021 eingereicht. Zeitgleich erfolgte der Startschuss für die Abbrucharbeiten für das ehemalige Werksgelände der Spedition Freund auf dem in der Entwicklung befindliche Grundstück, die bis Ende Dezember abgeschlossen sein sollen.

zuletzt editiert am 24.11.2021