Blick in das Siemens-Werk in München-Allach
Siemens Mobility benötigt mehr Platz für Lokfertigung und Servicegeschäft. (Quelle: Siemens Mobility)

Management 2023-04-03T07:47:28.522Z Siemens erweitert Standort in München-Allach

Siemens Mobility vergrößert seine Werksflächen für die Fertigung von Lokomotiven in München-Allach um 30.000 Quadratmeter.

Siemens Mobility mietet weitere Flächen für seinen Standort in München-Allach, um die wachsende Nachfrage nach Lokomotiven und dazugehörigen Servicedienstleistungen zu bedienen. Das Werk wird von 50.000 auf 80.000 Quadratmeter erweitert - das bringe zusätzliche Kapazitäten für neue Aufträge, soll die Fertigungs- und Logistikflüsse im Werk optimieren und mehr Bürofläche schaffen.

„Unser Werk in Allach ist eine der modernsten Lokfertigungen in Europa, in der innovative Technologien wie Laser-Schweißroboter, Augmented Reality und 3D-Simulationen per digitalem Zwilling zum Einsatz kommen“, erklärt Albrecht Neumann, CEO Rolling Stock bei Siemens Mobility. „Die neuen Kapazitäten ermöglichen es uns, die Produktion zu erhöhen und die wachsende Marktnachfrage in Europa zu bedienen. Ab sofort werden wir pro Jahr mehr als 300 Lokomotiven in Allach bauen und damit auch neue, hochqualifizierte Jobs im Werk schaffen.“

Das Werk in München-Allach wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Krauss-Maffei gebaut. Siemens hat das Lokomotivgeschäft 2001 vollständig von Krauss-Maffei übernommen und startete 2010 mit der Produktion der Vectron-Lokomotiven in Allach, die bisher mehr als 1.600-mal weltweit verkauft wurden. 2015 öffnete die Servicesparte von Siemens Mobility das Rail Service Center und das Data Center auf dem Gelände, um Synergien zwischen Produktion und Service zu ermöglichen. Insgesamt arbeiten derzeit mehr als 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Siemens Mobility-Standort in München-Allach. Das gesamte Gelände gehört der Münchener Unternehmerfamilie Inselkammer.

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zuletzt editiert am 03. April 2023