Einst Kaufhof, in Zukunft Mixed-Use-Immobilie - der neue Besitzer des New 7 in Mannheim steht schon fest.

Investment 2023-10-04T09:17:49.183Z Mannheim: Ehemaliger Kaufhof als Forward Deal verkauft

Ein institutioneller Anleger aus Deutschland übernimmt das ehemalige Kaufhof-Objekt „New7“ in Mannheim nach Fertigstellung von Diringer & Scheidel.

Inmitten der Quadratestadt Mannheim, im Quadrat N 7 direkt gegenüber den bekannten Kapuzinerplanken, entsteht eine Multi-Use-Immobilie. Projektentwickler Diringer & Scheidel hat sich das Ziel gesetzt, das ehemalige „Kaufhof“-Gebäude in eine mischgenutzte Immobilie zu verwandeln, die sowohl ökologisch als auch ästhetisch Maßstäbe setzt. Pünktlich zum Beginn der nächsten wichtigen Bauphase im Rohbau wurde bereits jetzt der Vertrag zum Verkauf der Immobilie unterzeichnet – ein sogenannter „Forward Deal“. Nach Fertigstellung im Jahr 2025 übernimmt ein institutioneller Anleger aus Deutschland das Objekt „New7“.

Seit dem Erwerb des ehemaligen „Kaufhofs“ im Oktober 2020 hat Diringer & Scheidel in enger Zusammenarbeit mit Architekturpartner Blocher Partners, Stuttgart, das Projekt „New7“ entwickelt. Das Nutzungskonzept sieht eine sogenannte Mixed-Use-Immobilie vor: Einzelhandelsflächen werden nur im Erdgeschoss eine Rolle spielen, den Großteil des Gebäudes wird Wohnraum einnehmen, gefolgt von Büro- und Praxisflächen.

Herzstück ist die Holz-Hybridbauweise. Nachdem bis auf Untergeschosse und Erdgeschoss alle Stockwerke abgetragen wurden, beginnt in diesen Tagen mit dem Bau zweier innenliegender, zusätzlicher Treppenhäuser – sechs werden es dann insgesamt sein – offiziell der Rohbau. Die Fertigstellung von „New7“ ist für Ende 2025 geplant. Die intensive Begrünung von Dach, Fassade und Innenhof wird eine grüne Oase mitten in der Stadt schaffen. Sie verbessert nicht nur das Mikroklima im Bereich des Gebäudes, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zur allgemeinen Verbesserung des Stadtklimas. Zusätzlich wird das Retentionsdach zur Regenwasserspeicherung genutzt, ein weiterer Schritt in Richtung einer nachhaltigen, umweltfreundlichen Stadtentwicklung.

Das Fassadenkonzept, eine Fusion aus Textilbetonsockel und aufgestockter Holzfassade, verleiht dem Gebäude eine einzigartige Ästhetik. Die vertikalen, hängenden Grünflächen, die an einem Edelstahlnetz verankert sein werden, setzen nicht nur optische Akzente, sondern sind auch ein Zeugnis für die ökologische Vision des Projekts.

Das sehe auch der künftige Eigentümer, ein institutioneller Anleger aus Deutschland, so, berichtet Alexander Langendörfer, Geschäftsführer der Diringer & Scheidel Städtebau GmbH, der die Verhandlungen federführend leitete. Er freut sich vor allem darüber, dass der Verkauf im Rahmen eins Forward Deals „in diesen herausfordernden Zeiten schon in diesem frühen Stadium des Baufortschritts abgeschlossen werden konnte.“

zuletzt editiert am 05. Oktober 2023