Luftaufnahme eines modernen Wohnkomplexes mit Solaranlagen auf dem Dach, umgeben von einer städtischen Umgebung und einer Bahnstrecke.
Visualisierung des Projekts an der Bahnhofstraße 5 in Erkner. (Quelle: renderstudios/Livory Group)

Projekte 2026-01-29T07:44:16.204Z Livory entwickelt 142 Wohnungen nahe Berlin

Auf dem Gelände eines leerstehenden Supermarkts am Bahnhof Erkner soll bezahlbarer Wohnraum mit Gastronomie und Gewerbe entstehen.

Der Immobilienentwickler Livory hat in Erkner bei Berlin ein rund 6.000 Quadratmeter großes Entwicklungsgrundstück erworben. Auf dem Areal an der Bahnhofstraße 5, einem früheren Supermarktstandort, ist ein gemischt genutztes Wohnprojekt mit direktem Zugang zur Wasserstraße Flakenfließ geplant. Verkäuferin der Liegenschaft ist Covivio. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Für das Grundstück liegt ein Bauvorbescheid vor, der Bauantrag wurde Ende 2025 eingereicht. Geplant sind rund 12.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche mit 142 Mietwohnungen. Ergänzt wird das Vorhaben durch Gewerbeeinheiten entlang der Bahnhofstraße sowie eine Gastronomiefläche mit Außensitzplätzen am Wasser. Auch Staffelgeschosse und Dachterrassen sind Bestandteil der aktuellen Planung.

„Der Ankauf in Erkner fügt sich sehr gut in unsere Investmentstrategie ein“, sagt Manuel Al Hamwi, Head of Development bei Livory. „Die Nähe zum Bahnhof und die daraus resultierende ausgezeichnete Anbindung an Berlin sowie die direkte Wasserlage machen das Areal zu einem attraktiven Entwicklungsstandort. Unser Ziel ist es, hier neuen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig einen städtebaulichen Mehrwert für Erkner zu realisieren.“

Das Grundstück befindet sich in zentraler Lage direkt am Bahnhof Erkner, gegenüber einem Nahversorgungszentrum. Die südliche Grenze bildet der Flakenfließ, der für ein grünes Umfeld trotz urbaner Lage sorgt. Erkner gehört zum Landkreis Oder-Spree und liegt am südöstlichen Rand Berlins. Der S- und Regionalbahnhof bietet eine Direktverbindung zum Berliner Ostkreuz in etwa 15 Minuten. Auch über den Berliner Ring (A10) sowie mehrere Bundesstraßen ist der Standort angebunden.

Bei der Transaktion wurde Livory rechtlich von der Kanzlei Poellath beraten.

Auch interessant:

zuletzt editiert am 29. Januar 2026