Luftaufnahme eines Entwicklungsareals in Bochum
Auf dem Areal der Bochum Wirtschaftsentwicklung sollen Wohnungen und Büros gebaut werden. (Quelle: Bochum Wirtschaftsentwicklung)

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18. November 2022 | Teilen auf:

Landmarken plant 200 Wohnungen in Bochum

Die Landmarken AG will in Bochum-Wiemelhausen ihr erstes Wohnprojekt im Ruhrgebiet realisieren.

Auf einer 17.000 Quadratmeter großen Fläche der Bochum Wirtschaftsentwicklung soll an der Hüttenstraße ein neues Mischquartier entstehen. Während Landmarken im westlichen Teil Wohnungen plant, soll im Osten ein neuer Bürokomplex für die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gebaut werden. Dort sollen die rund 140 Beschäftigten des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der DGUV einziehen.

Für Landmarken ist die Hüttenstraße eine Premiere: der Aachener Projektentwickler initiiert hier erstmals ein Wohnprojekt im Ruhrgebiet. Auf der westlichen Teilfläche sollen rund 200 Wohnungen entstehen. Mit der Nachnutzung einer Brachfläche vermeidet Landmarken die Versiegelung von Freiflächen. „Wie unsere gewerblichen Entwicklungen bauen wir auch unser erstes Wohnprojekt im Ruhrgebiet nicht auf die sprichwörtliche grüne Wiese, sondern recyclen und entsiegeln eine alte Industriefläche“, sagt Sylvia Friederich, Mitglied der Landmarken-Geschäftsleitung. „Das entspricht genau unserer Philosophie. Wir freuen uns über das Vertrauen der Bochum Wirtschaftsentwicklung und möchten dieses mit einer sinnstiftenden und zukunftsorientierten Nachnutzung zurückzahlen.“

Zurzeit geht es auf dem Gelände an der Hüttenstraße um den Rückbau der Altflächen. 2023 soll das dann baureife Grundstück übergeben werden. In der Zwischenzeit wird vom Amt für Stadtplanung und Wohnen in Zusammenarbeit mit den beiden Investoren und unter Beteiligung der politischen Gremien und der Öffentlichkeit ein Bebauungsplan erarbeitet.

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zuletzt editiert am 18.11.2022