Porträtfoto von Anke Tsitouras von Landmarken Quelle: Landmarken
Quelle: Landmarken

Unternehmen & Köpfe

15. September 2021 | Teilen auf:

Interview: Agil und flexibel

Landmarken-Vorstand Anke Tsitouras über ihre Karriere, aktuelle und zukünftigen Aufgaben im Unternehmen, Familie, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Frau Tsitouras, Sie haben an der European Business School of Economics London und an der Cass Business School ihren Bachelor in International Business und den Master in Real Estate Investment gemacht. Haben Sie diese Ausbildung schon mit dem Blick auf einen späteren Eintritt ins Familienunternehmen absolviert?

Nach dem Abitur habe ich mir erst einmal ein Jahr Auszeit genommen und zusammen mit einem Freund eine Weltreise gemacht – selbst finanziert. Während der Reise habe ich mich für London als künftigen Wohnort entschieden. Hier habe ich zuerst Medienmanagement studiert und bin dann zu Business & Finance gewechselt. Eine Mitarbeit im Familienunternehmen war zu diesem Zeitpunkt noch kein Thema. Stattdessen habe ich während des Studiums gekellnert.

Sie waren Director Real Estate Finance bei der Royal Bank of Scottland (RBS) Bank in London. Was hat Sie dazu veranlasst in diesem Feld Ihre professionelle Laufbahn zu starten?

Im Studium hatte ich Kontakte zu einem englischen Immobilienberater, der jemanden mit kaufmännischer Expertise brauchte, der deutsch spricht. Bei Matthews & Goodmann war ich zum ersten Mal in der Immobilienbranche tätig. Schon als Werksstudentin reiste ich nach Deutschland, um Immobilienobjekte für englische Investoren zu beurteilen. Das hat Spaß gemacht und ich wollte in der Branche bleiben. Also habe ich auch meinen Master mit Immobilienfokus gemacht. Die RBS hat schon früh angefangen, Studenten anzusprechen und ich konnte nach langen Assessmentcentern als Trainee anfangen. Zum Schluss war ich auf Director-Level für Großkunden-Portfolios verantwortlich. Unser Unternehmen wäre damals für meine Kundengruppe nicht groß genug gewesen. Heute wäre ich sehr stolz, wenn ich die Landmarken AG als Kunden akquirieren könnte – sowohl aufgrund der Größe als auch der Qualität der Projekte.

Während Sie noch bei der RBS waren, haben Sie den Co-Space-Betreiber Poha House, ein Tochterunternehmen von Landmarken, mitgegründet. Wie kam es dazu?

Poha-House haben mein Mann, meine Geschwister und ich während der Elternzeit für mein zweites Kind gegründet. Die Idee entstand ...

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