Union Investment entwickelt ein gemischt genutztes Quartier auf dem Gelände des Shoppingcenters „Köln Arcaden“ im rechtsrheinischen Stadtteil Kalk.
Union Investment, Eigentümerin der Köln Arcaden im Stadtteil Kalk, plant die Weiterentwicklung des Geländes zu einem nachhaltigen und gemischt genutzten Quartier. Laut Vorplanung sollen rund 108 Wohnungen entstehen, darunter teils frei finanzierte und teils öffentlich geförderte Einheiten. Ergänzt wird das Wohnangebot durch seniorengerechte Wohnungen und eine Pflegeeinrichtung. Außerdem sind Büroflächen für etwa 800 Mitarbeitende sowie eine Kindertagesstätte für Kinder unter drei Jahren vorgesehen.
Im Dezember 2024 hat der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln einstimmig die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens beschlossen. Dieses Verfahren umfasst auch eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit.
Ein zentraler Bestandteil der Planung ist der Rückbau eines Teils des Parkhauses an der Barcelona-Allee. Während Fundament und Untergeschoss erhalten bleiben, wird ein anderer Teil des Parkhauses aufgestockt. Auf der Fläche des zurückgebauten Abschnitts sollen neue Gebäude entstehen, darunter ein 60 Meter hohes Bürogebäude mit 21.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche sowie Wohngebäude.
„Wir planen, ein neues urbanes Quartier zu schaffen, ohne weitere Flächen zu versiegeln“, erläutert Simon Splittgerber, zuständiger Assetmanager und Projektverantwortlicher bei Union Investment. „Davon profitiert der gesamte Stadtteil – mit neuen, dringend benötigten Wohnungen und Wohnangeboten für Senioren und mit wohnortnahen Arbeitsplätzen. Die Händler der Köln Arcaden können sich auf neue Kunden freuen.“
Die weitere Ausgestaltung des Projekts erfolgt im Rahmen eines städtebaulichen Qualifizierungsverfahrens mit umfassender Öffentlichkeitsbeteiligung. Mit der Aufstellung des Bebauungsplans ist bis 2027 zu rechnen.
