Strabag Real Estate will im Frankfurter Europaviertel das nachhaltige Bürohaus "Seed" mit 22.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche realisieren.
Die Strabag Real Estate entwickelt in Frankfurt am Main das neue Bürogebäude "Seed" (engl. Saat, keimende Pflanze). Auf dem ehemaligen Baufeld 44, dem letzten bebaubaren Grundstück im Frankfurter Europaviertel, direkt neben dem neuen F.A.Z-Tower, soll auf einem knapp 7.000 Quadratmeter großen Grundstück ein rund 22.000 Quadratmeter großes Bürogebäude entstehen. Der Entwurf kommt vom Wiener Architekturbüro MHM Architects.
„Unser neues Projekt 'Seed' schafft die Verbindung von modernen Arbeitswelten, ressourcenschonender Bauweise und nahezu autarker Energieversorgung“, sagt Andreas Hülsken, Strabag-Bereichsleiter Rhein Main. „Wir realisieren einen attraktiven Standort für Unternehmen, die Nachhaltigkeit für sich und ihre Mitarbeiter:innen in den Fokus nehmen und in attraktiver Lage ihre Zukunft optimal gestalten wollen.“

Das Projekt wird EU-taxonomiekonform geplant und strebt die Zertifizierungen QNG-Plus, DGNB und Greenpass in Gold an. Zentral für die nachhaltige Konzeption ist die Primärenergieversorgung über Geothermie und Photovoltaik. Damit soll das Gebäude später nahezu energieunabhängig und emissionsarm betrieben werden. Ein Großteil der eingesetzten Baustoffe, wie zum Beispiel der CO2-reduzierte Beton, besteht aus recycelten und kreislauffähigen Materialien. Das Regenwasser wird für den Gebäudebetrieb genutzt und zur Verbesserung des Mikroklimas im Erdreich gespeichert. Das Mobilitätskonzept setzt den Schwerpunkt auf eine komfortable Fahrrad-Infrastruktur mit einer Bike-Station inklusive E-Lademöglichkeiten, Umkleiden und Duschen.
Das Entwicklungsgrundstück hat Strabag im Jahr 2022 von der Messe Frankfurt erworben. Der Bauantrag soll zeitnah eingereicht werden. Die Gebäudefertigstellung wird bis Ende 2025 / Anfang 2026 angestrebt.