Über Kölner Bürostandorte sprach immobilienmanager mit Nils Perpeet, Leiter Büro- und Spezialimmobilien bei der Landmarken AG.
Sie sind mit zwei Großprojekten am Standort Ossendorf-Butzweilerhof aktiv. Für welche Mietergruppen/Branchen ist der Standort interessant – abgesehen von der Sparkasse?
Nils Perpeet: Der Standort ist in den vergangenen Jahren so stark gewachsen, weil er für alle Branchen interessant ist. Das beweist auch die Vollvermietung unseres Projekts Kite, wo neben der Sparkasse noch zwei Unternehmen aus den Bereichen Digitalisierung und Telekommunikation einziehen. Das Kite Loft Köln nebenan hat Qualitäten durch die perfekte ÖPNV-Anbindung und die gute Sichtbarkeit. Angebunden an den schön gestalteten Boulevard ist es Teil eines besonderen Quartiers, hebt sich durch seine Architektur aber auch ab. Das macht es interessant für Unternehmen, die eine eigene Immobilie als Headquarter suchen. Das Gebäude ermöglicht aber auch eine kleinteilige Vermietung von Einheiten ab 250 Quadratmetern.
Wie wirken sich die Pandemie und das Homeoffice auf diesen Standort aus?
Nils Perpeet: Der Standort wird sich nicht verändern. Es sind die Anforderungen an die Gebäude, die steigen. Wir haben mit dem Konzept „Spirit Offices“ ein Produkt entwickelt, das flexibel auf alle Anforderung der neuen Arbeitswelten reagieren kann und sich den Bedürfnissen anpasst. Dies werden wir im Kite Loft realisieren.
Welche weiteren Lagen finden Sie in Köln interessant?
Nils Perpeet: Im Deutzer Hafen liegt eine riesige Chance für die Stadt Köln. Hier hat sie die Vergabe und Entwicklung selbst in der Hand und kann bei Ausschreibungen den Schwerpunkt auf qualitätvolle Stadtentwicklung und ESG-Kriterien legen, also auf soziale und ökologische Verantwortung. Das würden wir uns wünschen, denn hier können wir mit unseren Produkten wie Guter Freund (bezahlbares Wohnen) oder Moringa (ökologisches Bauen) punkten.
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