Eine Luftaufnahme eines Campus mit mehreren Gebäuden und Grünflächen im Vordergrund.
Blick auf Kiel-Wik, auf der linken Seite mit dem Bundesverwaltungsamt. Das neue Wohnquartier entsteht auf einem acht Hektar großen Gelände zwischen Steenbeker Weg, Bremerskamp, Torfmoorkamp und B76. (Quelle: Parsson, Kiel-Wik, CC BY-SA 4.0)

Projekte 2026-05-07T06:56:26.203Z Cureus und Ditting planen Quartier in Kiel

In Kiel-Wik entsteht mit den Wycker Höfen ein Quartier mit bis zu 1.000 Wohnungen und vielfältigen Nutzungen.

Cureus, der auf Pflegeimmobilien spezialisierte Projektentwickler aus der Lindhorst Gruppe, und das norddeutsche Bauunternehmen Richard Ditting planen im Kieler Stadtteil Wik das Quartier „Wycker Höfe“. Auf einem rund acht Hektar großen Areal sollen zwischen 800 und 1.000 Wohneinheiten entstehen. Das Projekt umfasst Mietwohnungen für unterschiedliche Zielgruppen sowie studentisches Wohnen, Angebote für Senioren, eine Kita und kleinere Gewerbeeinheiten. Rund 30 Prozent der Geschossfläche sind für öffentlich geförderten Wohnungsbau vorgesehen.

Ein Luftbild einer modernen Wohnanlage mit mehreren Höfen und einer Kita in der Mitte.
Lageplan Wycker Höfe (Quelle: Siemer Kramer Architekten Ingenieure)

Die Erschließungsarbeiten sollen voraussichtlich im Herbst 2026 beginnen. Der Hochbau ist für 2027 vorgesehen, erste Fertigstellungen könnten ab 2029 erfolgen. Cureus entwickelt nach aktuellem Stand rund zwei Drittel der Wohnflächen, während Ditting die verbleibenden Baufelder realisiert.

„Für uns stehen vor allem das bezahlbare, geförderte Wohnen im Grünen, studentisches Wohnen mit Uni- und Innenstadtnähe sowie ein breites Wohn- und Pflegeangebot für Senioren bei den Wycker Höfen im Fokus“, erläutert Kevin Lleshi, Projektleiter bei Cureus. „Mit einem Baustart des Hochbaus im Sommer 2027, rechnen wir schon 2029 mit der Fertigstellung der Seniorenresidenz als erstem von unseren insgesamt fünf Bauabschnitten auf dem Areal. Die weiteren Bauabschnitte werden sukzessive für den reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten folgen.“

Alle Gebäude sind nach KfW-Standards geplant. Die Wärmeversorgung soll überwiegend über Fernwärme erfolgen und durch erneuerbare Energien ergänzt werden. Photovoltaikanlagen und begrünte Dächer sind vorgesehen. Das Mobilitätskonzept sieht vor, den ruhenden Verkehr weitgehend in Tiefgaragen zu verlagern. Ergänzend sind Angebote für E-Mobilität, Car-Sharing und Fahrradinfrastruktur geplant.

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zuletzt editiert am 07. Mai 2026