Neue Brancheninitiative will Bildungsimmobilien stärken und bessere Rahmenbedingungen für private Investitionen schaffen.
Bulwiengesa hat gemeinsam mit mehreren Akteuren der Immobilienwirtschaft die „Initiative Bildungsimmobilien“ gegründet. Ziel ist es, das Segment stärker im Markt zu verankern und die Voraussetzungen für private Investitionen zu verbessern.
Im Mittelpunkt der Initiative stehen die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, der Aufbau einer belastbaren Datenbasis sowie die Verbesserung der Markttransparenz. Zudem sollen Impulse für Politik und Branche entwickelt werden.
Zu den Gründungspartnern zählen unter anderem Deutsche Kreditbank, Drees & Sommer, GSK Stockmann, HIH Projektentwicklung, Hemsö, LHI Group, LBBW Immobilien und Mondial KVG. Die beteiligten Unternehmen decken verschiedene Bereiche entlang der Wertschöpfungskette ab – von Planung und Finanzierung bis Betrieb. Damit bündelt die Initiative erstmals Erfahrungen zentraler Marktteilnehmer in einem strukturierten Austauschformat.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle langfristiger Investoren und Eigentümer, die Bildungsimmobilien nachhaltig bewirtschaften. Die Initiative versteht sich als offenes Netzwerk und lädt weitere Marktteilnehmer zur Mitwirkung ein. Bulwiengesa übernimmt die Koordination der Initiative, verantwortet die Datenaufbereitung sowie die Erstellung von Studien und Kommunikationsformaten.
„Bildungsimmobilien sind ein zentraler Bestandteil der sozialen Infrastruktur“, unterstreicht Bulwiengesa-Geschäftsführer Sven Carstensen. „Gleichzeitig fehlt es häufig an Transparenz, belastbaren Daten und abgestimmten Rahmenbedingungen zwischen öffentlicher Hand und privaten Akteuren. Mit der Initiative schaffen wir eine Plattform für den gemeinsamen Dialog, um Erfahrungen zu bündeln, mehr Orientierung im Markt zu schaffen und die Weiterentwicklung dieses wichtigen Segments aktiv zu unterstützen.“
