Ein modernes Wohngebäude in einer städtischen Umgebung bei Tageslicht, umgeben von Bäumen und einer Straße im Vordergrund.
Visualisierung des Projekts „Rütscherhof“. (Quelle: Bonava Deutschland GmbH)

Investment 2025-07-22T08:30:30.290Z Bonava veräußert Studentenapartments in Aachen

Das Studierendenwerk Aachen erwirbt 43 geförderte Apartments im „Rütscherhof“ – die Fertigstellung des Projekts ist bis Anfang 2027 geplant.

Der Wohnprojektentwickler Bonava hat eine weitere Transaktion abgeschlossen: Das Studierendenwerk Aachen übernimmt 43 geförderte Studentenapartments im neu entstehenden Wohnquartier „Rütscherhof“ in Aachen. Das Transaktionsvolumen beträgt rund 6,4 Millionen Euro. Die Fertigstellung der Wohneinheiten ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.

Die Apartments entstehen auf einer Teilfläche des insgesamt gut 6.000 Quadratmeter großen Areals an der Roermonder Straße in Aachen-Mitte. Das Grundstück liegt im nordwestlichen Stadtgebiet, nur wenige Gehminuten vom Westbahnhof und der Innenstadt entfernt. Insgesamt sollen in dem Quartier 139 Wohneinheiten entstehen – darunter neben den Studentenapartments auch 60 Wohnungen, 30 Micro-Apartments und sechs Reihenhäuser.

„Erste Investoren zeigen wieder Interesse an der Assetklasse Wohnen – ein wichtiges Signal für den Markt“, sagt Sabine Helterhoff, Geschäftsführerin von Bonava in Deutschland. Die Kooperation mit dem Studierendenwerk sei ein Novum. „Uns eint die langfristige Perspektive auf das Wohnen und Investments in diesem Segment, mit dem Ziel bezahlbare Angebote zu schaffen, die einen echten Mehrwert für die Gesellschaft bieten.“

Auch Sebastian Böstel, Geschäftsführer des Studierendenwerks, betont die Standortqualitäten: „Für Studierende ist die Nähe zur Stadt und zu den Hochschuleinrichtungen ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl ihres Wohnorts. Das Objekt Rütscherhof punktet mit perfekter sozialer Infrastruktur – alles, was man zum Leben und Lernen braucht, liegt unmittelbar vor der Tür.“

Die geplanten Apartments sollen auf einer Fläche von etwa 1.200 Quadratmetern errichtet werden. Die Vergabe der Wohnungen wird durch das Studierendenwerk erfolgen. Die Nähe zur RWTH Aachen – mit über 47.000 Studierenden eine der größten technischen Hochschulen Deutschlands – gilt als zentraler Standortvorteil.

Nachhaltigkeit und Mobilität im Fokus

Das Wohnquartier wird im Effizienzhausstandard 55EE errichtet. Geplant sind unter anderem eine Luftwärmepumpe mit Photovoltaikanlage sowie begrünte Dächer. Teilbereiche des Quartiers sollen autofrei nutzbar sein; zudem sind Spiel- und Gemeinschaftsflächen vorgesehen. Für das Mobilitätskonzept sind fast 300 Fahrradstellplätze, eine Bike-Sharing-Station sowie zwei Carsharing-Fahrzeuge eingeplant. Eine Tiefgarage mit 63 Stellplätzen wird unter vier der Gebäude realisiert.

„Wir erleben in Aachen eine hohe Wohnraumnachfrage – insbesondere Angebote für Studierende fehlen“, betont Projektleiterin Felicitas Kurrig. „Die gegebene Angebotslücke in zentrumsnaher Lage zu schließen, überzeugt sowohl Investoren und Kapitalanleger als auch Bewohner.“

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zuletzt editiert am 22. Juli 2025