In Berlin-Karlshorst entstehen 194 geförderte Mietwohnungen. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant.
Im Berliner Stadtteil Karlshorst wurde Richtfest für 194 Mietwohnungen im neuen Wohnquartier „Gartenstadt Karlshorst“ gefeiert. Die öffentlich geförderten Wohnungen entstehen im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Projektentwickler Bonava und der landeseigenen Howoge Wohnungsbaugesellschaft. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant.
Von den entstehenden Wohnungen werden 189 an Personen mit Wohnberechtigungsschein (WBS) vermietet. Rund 74 Prozent der Einheiten verfügen über zwei Zimmer, etwa 18 Prozent über drei Zimmer. Eine Kindertagespflege ist ebenfalls Bestandteil des Neubaus. Insgesamt entstehen auf dem Areal bis 2031 rund 526 Wohneinheiten, darunter Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser.
„Das Wohnquartier ‚Gartenstadt Karlshorst‘ ist eines unserer größten Projekte in der Hauptstadt“, erklärt Sabine Helterhoff, Geschäftsführerin von Bonava. „Gemeinsam mit der HOWOGE schaffen wir 194 dringend benötigte Mietwohnungen. (...) Wir freuen uns, damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums in Berlin leisten zu können.“
Laut dem aktuellen Wohnungsmarktreport liegt die durchschnittliche Angebotsmiete in Karlshorst bei über 18 Euro pro Quadratmete, bezahlbarer Wohnraum ist entsprechend knapp.
„Karlshorst gehört zu den Stadtteilen mit einer besonders hohen Nachfrage nach Wohnraum“, so Ulrich Schiller, Geschäftsführer der Howoge. „(...) Die Gartenstadt Karlshorst ist nur ein Beispiel dafür, wie durch gemeinsames Engagement neuer Wohnraum für alle geschaffen wird.“
Ergänzt wird das Projekt durch umfassende Freiraumgestaltung: Spielplätze, begrünte Außenanlagen sowie ein renaturierter Park mit Teich sollen zur Aufenthaltsqualität beitragen. Zusätzlich ist ein Nahversorger geplant. Auch energetisch erfüllt das Quartier hohe Standards: Alle Gebäude erhalten begrünte Dächer mit Photovoltaikanlagen.
