Die Rockstone-Tochter IQ Spaces realisiert in Kooperation mit Bayer und der Berliner Charité ein 18.000 Quadratmeter umfassendes Life-Science-Projekt.
Die auf Labor- und Forschungsflächen spezialisierte Life-Science-Plattform IQ Spaces übernimmt die Entwicklung des „Berlin Center for Gene and Cell Therapies“. Das Vorhaben wurde initiiert von der Bayer AG und der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das Projekt sieht die Errichtung eines modernen, zehngeschossigen Gebäudes auf dem Bayer Campus am Nordhafen mit einer Bruttogeschossfläche von rund 18.000 Quadratmetern vor. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 180 Millionen Euro. Der Baubeginn ist für 2025 vorgesehen.
Das Projekt soll die Translation, das heißt die Umsetzung von Grundlagenforschung in marktfähige Wirkstoffe, und erfolgreiche Unternehmen im Bereich der Zell- und Gentherapie beschleunigen. Das „Berlin Center for Gene and Cell Therapies“ ist ein wesentlicher Bestandteil der nationalen Strategie für Zell- und Gentherapien und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Land Berlin gefördert. IQ Spaces entwickelt das Vorhaben in Zusammenarbeit mit dem Baukollegium des Landes Berlin, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Bezirk Mitte.
Das Gebäude wird unter anderem einen Inkubator mit voll ausgestatteten Labor- und Büroflächen sowie individuell gestaltbaren Mietflächen für 15 bis 20 Start-ups in unterschiedlichen Entwicklungsphasen bieten. Zudem wird ein nach den Standards der guten Herstellungspraxis (Good Manufacturing Practice, GMP) zertifizierter Produktionsbereich integriert.
Im Rahmen des Projektes ist IQ Spaces für den Erwerb der Liegenschaft, die Entwicklung des Translationszentrums sowie die Vermietung der Flächen verantwortlich. Das Tochterunternehmen der Rockstone Capital Partners ist auf die Entwicklung und das Management von Büro-, Labor- und Produktionsflächen für Life-Science-Unternehmen spezialisiert.
Das Translationszentrum entsteht in prominenter Wasserlage am Berliner Nordhafen in unmittelbarer Nähe zur Europacity, zum Hauptbahnhof, zur Pharma-Zentrale der Bayer AG und zum Campus der Charité. Der Entwurf des Translationszentrums stammt vom Architekturbüro Henn, als Projektsteuerer wurde SMV beauftragt.
