CG Elementum hat den Siegerentwurf für die Augsburger Quartiersentwicklung „LIA“ bekanntgegeben.
Die CG Elementum AG hat die drei besten Entwürfe des ausgelobten Architekturwettbewerbs für das Projekt „LIA“ in Augsburg vorgestellt. Eine 15-köpfige Fachjury hat aus den neun eingereichten Entwürfen den Siegerentwurf mit einem eindeutigen Abstimmungsergebnis ermittelt. Dabei legte das in Stuttgart ansässige Architekturbüro ASP Architekten in Zusammenarbeit mit Bäuerle Landschaftsarchitektur + Stadtplanung den besten Entwurf vor. Sie haben die gestellte Aufgabe aus Sicht der Jury optimal interpretiert und mit ihren unterschiedlich gesetzten Schwerpunkten das Preisgericht überzeugt.
„Die Arbeit mit dem Motto 'Grüner Rand und starke Mitte' bietet aus unserer Sicht ein gut nachvollziehbares und überzeugendes Grundkonzept: Eine großzügige Ost-West-Raumspange schafft eine Verbindung zwischen dem Bestandsensemble und dem Mühl-Hettenbach”, so das Urteil der Jury. „Zudem werden wohntypologisch winkel- und punktförmige Gebäudestrukturen angeboten, die zusammen in unterschiedlicher Konstellation offene, gut nutzbare Hofräume bilden. Die Freitreppenanlage zum Bach ist ein überzeugender Vorschlag für dessen Einbindung und Verzahnung. Besonders erwähnenswert ist auch die Ausbildung eines musealen Weges entlang des Baches.”
Mit dem Projekt LIA entsteht in Augsburg-Pfersee ein urbanes Wohnquartier auf dem ehemaligen Produktionsgelände der J.N. Eberle & Cie GmbH. Das Projekt setzt auf regenerative Energien und den Einsatz von Ökostrom. Auf einer Grundstücksfläche von rund 35.500 Quadratmetern entstehen etwa 550 Wohneinheiten, wovon circa 32.300 Quadratmeter freifinanziert und 13.800 Quadratmeter sozial gefördert sind.
