Eine moderne Wohnanlage mit mehreren weißen Gebäuden und einem grünen Innenhof.
Neues Stadtquartier „Buckower Felder“ in Berlin-Neukölln. (Quelle: Marcus Ebener/BUF)

Projekte 2025-06-10T07:38:40.525Z 158 Wohnungen in Berlin-Neukölln realisiert

Auf den Buckower Feldern in Berlin-Neukölln hat das Büro Bollinger+Fehlig Architekten sieben Wohnhäuser mit 158 Mietwohnungen für Stadt und Land entwickelt.

Im neuen Stadtquartier „Buckower Felder“ am südlichen Rand Berlins hat das Berliner Architekturbüro Bollinger+Fehlig Architekten (BFA) im Auftrag der Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft sieben Neubauten realisiert. Auf zwei Baufeldern entstanden insgesamt 158 Mietwohnungen und 19 Gewerbeeinheiten mit einer Bruttogeschossfläche von rund 19.500 Quadratmetern.

Die Wohnhäuser mit drei bis fünf Geschossen zeichnen sich durch eine differenzierte Fassadengestaltung, gestaffelte Baukörperhöhen sowie farbliche und materielle Akzente aus. Das Angebot richtet sich an verschiedene Zielgruppen: Familien über Senioren bis hin zu Studierenden. Freiräume und eine durchlässige Bauweise tragen zur Qualität des Quartiers bei.

Im Zentrum des architektonischen Entwurfs steht die Verbindung von individuellem Wohnen mit gemeinschaftlich nutzbaren Flächen. „Individuelles Wohnen in der Gemeinschaft, wo Rückzug und Begegnung gleichermaßen stattfinden kann, sind heutzutage Merkmale hoher Wohn- und Lebensqualität“, erläutert Roger Bollinger, geschäftsführender Gesellschafter bei BFA. Diesem Anspruch folge die Planung ebenso wie dem Ziel, soziale Nachhaltigkeit zu fördern.

Ein zentrales Element bildet ein Gewerbehaus am Quartierseingang, das unter anderem Arztpraxen, Therapieräume und ein Café beherbergt. Ergänzt wird das Konzept durch barrierefreie Gemeinschaftsräume, eine Kita, eine Jugendfreizeiteinrichtung sowie eine Mobilitätsstation.

Städtebaulich übernimmt das Quartier eine Vermittlerrolle zwischen den bis zu zwölfgeschossigen Nachbarbauten im Norden und der kleinteiligen Einfamilienhausstruktur im Süden und Osten. Das Gestaltungskonzept sieht eine Kombination einfacher Materialien wie strukturierte Putzfassaden, Sichtbeton, Stahl oder Aluminium mit punktuellen Farbakzenten vor. Diese finden sich auch im Inneren der Gebäude wieder.

Insgesamt umfasst das neue Quartier von Stadt und Land rund 900 Wohnungen. Der ruhende Verkehr wird in zwei Quartiersgaragen konzentriert, wodurch das Gebiet nahezu autofrei bleibt. Die Energieversorgung erfolgt über ein Nahwärmenetz mit erneuerbaren Energien, ergänzt durch Photovoltaikanlagen auf den Dächern.

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zuletzt editiert am 10. Juni 2025
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