Mit dem Ankauf des PERIGON im Pergolenviertel sichert sich ZBI ein Quartier mit 345 Wohnungen und sozialer Infrastruktur.
Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat das Wohnprojekt PERIGON im Hamburger Stadtteil Winterhude von der DIE WOHNKOMPANIE Nord übernommen. Der Ankauf erfolgte im Rahmen eines Forward Deals für den offenen Immobilienfonds UniImmo: Wohnen ZBI.
Das neu errichtete Ensemble am S-Bahnhof Rübenkamp umfasst 345 Wohnungen, darunter 166 geförderte Studierendenapartments sowie 20 Einheiten für das Projekt „Hier wohnt Hamburgs Jugend“. Ergänzt wird das Angebot durch eine Kindertagesstätte, Einzelhandelsflächen und gewerblich genutzte Einheiten. Die ZBI Gruppe übernimmt das anschlussfähige Quartier in ihr professionelles Bestandsmanagement. Die Vermittlung des Deals erfolgte durch das Maklerunternehmen Klinke Immobilien aus Hamburg.
„Mit der erfolgreichen Übergabe an den Investor macht das PERIGON das Pergolenviertel komplett und schafft Wohnraum für Menschen mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen. Wir danken allen Projektbeteiligten des Investors ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe, des Bezirksamtes Hamburg-Nord und vielen weiteren, die dieses Projekt möglich gemacht haben“, sagt Ralph Müller, geschäftsführender Gesellschafter der DIE WOHNKOMPANIE Nord GmbH.
Letzter Baustein im Pergolenviertel
Das PERIGON markiert den Abschluss des städtebaulichen Entwicklungsgebiets Pergolenviertel im Übergang der Stadtteile Winterhude, Barmbek und Alsterdorf. Auf einem rund 6.500 Quadratmeter großen Grundstück entstand ein Gebäudeensemble mit einer Bruttogeschossfläche von 36.000 Quadratmetern. Der höchste Baukörper erreicht 18 Geschosse und eine Höhe von 57 Metern.
Mit dem Fokus auf geförderten Wohnraum, studienbezogene Wohnkonzepte und soziale Infrastruktur verfolgt das Projekt eine diversifizierte Nutzungsstruktur, die auf urbane Lebensbedürfnisse ausgerichtet ist.
Fonds unter Beobachtung
Der Fonds UniImmo: Wohnen ZBI, über den der Erwerb abgewickelt wurde, steht derzeit unter verstärkter Beobachtung. In Fachkreisen wurde zuletzt die Performance des Fonds kritisch diskutiert – unter anderem wegen rückläufiger Ausschüttungen und Bewertungen einzelner Wohnimmobilien im aktuellen Marktumfeld. Auch die Transparenz der Investitionsstrategie war Gegenstand öffentlicher Kritik. ZBI reagierte auf die Vorwürfe mit dem Verweis auf langfristige Anlagehorizonte und das Ziel, soziale Wohnkonzepte mit marktwirtschaftlicher Tragfähigkeit zu verbinden.
