Große städtische Baustelle mit mehreren hoch aufragenden Baukränen als Hauptmotiv, mehrstöckigen Rohbauten, Gerüsten, Baustellencontainern und Baumaterialien vor klarem blauen Himmel.
Der Wohnungsbestand in Deutschland wuchs 2025 um 196.000 Wohnungen auf 44 Millionen. Mehr als die Hälfte liegt in Mehrfamilienhäusern. (Quelle: Pixabay)

Standorte & Märkte 2026-07-16T12:03:32.189Z Wohnungsbestand wächst um 196.000 Einheiten

Ende 2025 gab es in Deutschland 44 Millionen Wohnungen. Der Bestand stieg gegenüber dem Vorjahr um 196.000 Einheiten.

Der Wohnungsbestand in Deutschland ist zum Jahresende 2025 auf rund 44,0 Millionen Wohnungen gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entspricht das einem Zuwachs von 196.000 Wohnungen oder 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Zehnjahresvergleich erhöhte sich der Bestand seit Ende 2015 um 2,5 Millionen Wohnungen beziehungsweise 6,0 Prozent. Die gesamte Wohnfläche wuchs im gleichen Zeitraum um 8,9 Prozent auf rund 4,1 Milliarden Quadratmeter.

Von den insgesamt 44,0 Millionen Wohnungen befanden sich Ende 2025 rund 43,1 Millionen beziehungsweise 98 Prozent in Wohngebäuden. Davon entfielen 23,6 Millionen Wohnungen oder 54,9 Prozent auf Mehrfamilienhäuser. Deutschlandweit gab es rund 3,5 Millionen Mehrfamilienhäuser, die durchschnittlich 6,7 Wohnungen umfassen.

Auf Einfamilienhäuser entfielen 13,5 Millionen Wohnungen (31,3 Prozent), weitere 5,5 Millionen Wohnungen (12,8 Prozent) lagen in Zweifamilienhäusern. Rund 400.000 Wohnungen befanden sich in Wohnheimen, etwa für Studierende oder Geflüchtete. In Nichtwohngebäuden waren rund 890.000 Wohnungen untergebracht, beispielsweise über Gewerbeflächen oder in Schulgebäuden.

Wohnungen werden im Durchschnitt größer

Die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung lag Ende 2025 bei 94,0 Quadratmetern und damit 2,4 Quadratmeter höher als zehn Jahre zuvor. Die rechnerische Wohnfläche pro Einwohner stieg im gleichen Zeitraum um 3,3 auf 49,5 Quadratmeter.

Da der Wohnungsbestand stärker zunahm als die Bevölkerung, verringerte sich auch die durchschnittliche Belegung leicht. Ende 2025 entfielen rechnerisch gut 1,9 Personen auf eine Wohnung, zehn Jahre zuvor waren es noch knapp 2,0 Personen.

Destatis weist darauf hin, dass die Kennzahlen keine Aussagen über die tatsächliche Nutzung oder Verteilung des Wohnraums sowie über den Wohnungsleerstand zulassen. Sie dienen vielmehr dem langfristigen Vergleich der Wohnraumstruktur in Deutschland.

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zuletzt editiert am 16. Juli 2026
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