Visualisierung des Projekts Timber Pioneer in Frankfurt am Main
Der Timber Pioneer in Frankfurt soll der erste einer Serie von Timber-Projekten sein. (Quelle: bloomimages)

Management 2023-03-30T07:38:29.606Z Universal Investment bezieht Timber Pioneer

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft zieht ein auf zwei Dritteln der Fläche in Frankfurts erstem Holz-Hybrid-Bürogebäude.

Nicht einmal vier Monate nach dem Richtfest unterzeichnen UBM Development und Paulus Immobilien, die den Timber Pioneer in einem 75:25 Joint Venture errichten, mit Universal Investment einen Mietvertrag über fast 10.000 Quadratmeter. Universal Investment wird mit etwa 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Flächen nutzen.

Der Timber Pioneer entsteht im Frankfurter Europaviertel in direkter Nachbarschaft zum ebenfalls von den beiden Partnern errichteten F.A.Z. Tower als Frankfurts erstes Bürohaus in Holz-Hybrid-Bauweise. Der achtgeschossige Timber Pioneer bietet 14.100 Quadratmeter Bürofläche und rund 1.500 Quadratmeter Retailfläche. Das Gebäude ist nicht nur ein Green Building, sondern auch ein Smart Office und bietet den Nutzern zukunftsweisende Arbeitsplatzmöglichkeiten, vom Einzelbüro bis hin zu Open-Space-Konzepten. Der Mietvertrag mit Universal Investment hat eine Dauer von zwölf Jahren.

"Mit dem New-Work-Konzept, das wir an unserem künftigen Hauptsitz im Timber Pioneer umsetzen werden, stärken wir auch unser Profil als innovativer Arbeitgeber. Für den Timber Pioneer spricht zudem, dass es als Holz-Hybrid-Gebäude höchste Nachhaltigkeitskriterien erfüllt und deswegen perfekt zu unserer klaren Nachhaltigkeitsstrategie passt,“ so Michael Reinhard, CEO von Universal Investment. Universal Investment wurde bei der Anmietung von JLL beraten.

Beim Timber Pioneer wurden rund 1.800 Kubikmeter Holz verbaut, in denen circa 1.800 Tonnen CO2 gebunden sind. Die intensive Begrünung von Innenhof und Dachterrasse verbessert das städtische Mikroklima. Das E-Mobility-Konzept mit Sharing-Angeboten und E-Ladestationen reduziert ebenfalls den CO2-Ausstoß in der Gesamtbetrachtung der Gebäudenutzung. Durch den ressourcenschonenden Materialeinsatz von FSC-zertifiziertem Fichtenholz kann der Rohbau der Bürogeschosse nahezu CO2-neutral errichtet werden, die industriell vorgefertigten Verbund-Elemente haben zudem die Bauarbeiten erheblich beschleunigt und die LKW-Anlieferungen um den Faktor sieben reduziert.

zuletzt editiert am 30. März 2023
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