Union Investment veräußert im Zuge der strategischen Portfolioverjüngung ein Bürohaus am Münchner Prinzregentenplatz an Conren Land.
Union Investment hat den Verkauf der Büroimmobilie am Prinzregentenplatz 7–9 in München vertraglich vereinbart. Käufer ist eine von Conren Land verwaltete Gesellschaft. Der Übergang von Nutzen und Lasten ist für Ende Juni 2026 vorgesehen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart – Unternehmensangeben zufolge liegt er „über dem zuletzt ermittelten Sachverständigenwert“, Thomas Daily beziffert die Transaktionssumme auf über 167 Millionen Euro.
Die Immobilie im Stadtteil Bogenhausen umfasst rund 21.300 Quadratmeter Mietfläche, ist DGNB-Silber-zertifiziert und wurde 2011/2012 kernsaniert. Union Investment hatte das Objekt 2011 für den Offenen Immobilienfonds UniImmo: Deutschland erworben.
Alejandro Obermeyer, Leiter Investment Management DACH bei Union Investment, erläutert: „Der Verkauf ist ein gutes Beispiel für unseren aktiven Asset-Management-Ansatz: Nachdem sich unser Single Tenant GSK (...) im Haus Nr.9 verkleinert hat, haben wir das Gebäude zur einer attraktiven und funktionalen Multi-Tenant-Immobilie umgebaut (...) Durch die Vermietung an den bayrischen Staatsbetrieb konnten per April 2026 wieder eine Vollvermietung hergestellt und somit die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Verkauf in einem nach wie vor schwierigem Marktumfeld geschaffen werden.“
Portfoliostrategie: Verjüngung und Diversifikation
Der Verkauf erfolgt im Rahmen der strategischen Portfoliosteuerung des Fonds. Ziel ist es, die Gewichtung der Metropolregion München zu reduzieren und gleichzeitig das Portfolio zu verjüngen.
Die Immobilie habe über die rund 15-jährige Haltedauer stabile Erträge generiert. Mit Blick auf den aktuellen Marktzyklus plant das Fondsmanagement des „UniImmo: Deutschland“ weitere Investitionen. Im Fokus stehen insbesondere Büroimmobilien in europäischen Gateway-Städten wie Paris und London sowie weiterhin deutsche Bürostandorte. Die Liquiditätsquote des Fonds liegt derzeit bei rund 20 Prozent.
Union Investment wurde bei der Transaktion von Newmark sowie den Kanzleien Hogan Lovells und Pöllath + Partners beraten.
