Die drei neuen Standorte für den Übertragungsnetzbetreiber Amprion entstehen in NRW und Niedersachsen.
Das Projektentwicklungs- und Bauunternehmen Ten Brinke realisiert drei neue Betriebsstandorte für den Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH. Die Neubauten entstehen in Gelsenkirchen und Meerbusch (beide Nordrhein-Westfalen) sowie im niedersächsischen Wietmarschen. Alle drei Projekte werden im Design & Build-Verfahren realisiert, bei dem Planung und Ausführung in einem Vertrag gebündelt sind. Amprion tritt als Bauherr auf, Ten Brinke übernimmt die Rolle des Generalübernehmers.
Serielle Bauweise verkürzt Planung und Bauzeit
Die drei Betriebsgebäude umfassen jeweils rund 2.000 bis 3.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche für Büro- und Verwaltungsbereiche, Werkstätten und technische Infrastruktur. Ergänzend entstehen Stellplätze im Außenbereich. Amprion nutzt die neuen Standorte auch für die Ausbildung: Zukünftig sollen Auszubildende ihren Berufsweg als Elektroniker:innen für Betriebstechnik in Gelsenkirchen, Meerbusch und Wietmarschen beginnen. Für alle Projekte wird eine DGNB-Gold-Zertifizierung angestrebt.
Auf Basis eines modularen Entwurfs und einer seriellen Bauweise reduziert Ten Brinke an allen drei Standorten Komplexität und Risiken im Bauprozess. Die effektive Bauzeit beträgt dadurch nur rund zwölf Monate. Alle Projekte befinden sich bereits im Bau und sollen bis Ende 2026 fertiggestellt werden.
Die neuen Betriebsstandorte sichern kurze Wege zu Anlagen und Leitungen und ermöglichen eine effiziente Wartung und Instandhaltung des von Amprion betriebenen Höchstspannungsnetzes. Der Standort Gelsenkirchen soll gezielt die Präsenz des Unternehmens im Ruhrgebiet stärken.
Auch interessant:
