2016 konnte Strabag PFS viele große Kundenverträge prolongieren. Im „House of Innovation" testet das Unternehmen konkrete Anwendungen und Prototypen für die Immobilienservices 4.0.
Für Martin Schenk, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Strabag PFS, war 2016 ein Jahr der Konsolidierung und Neuausrichtung. Dabei setzt Schenk auf einen hohen Digitalisierungsgrad der Prozesse und modernste Kommunikationstechnik in der Leistungserbringung. Zukünftig soll Strabag ein hochdigitalisiertes Geschäftsmodell haben: „Längst arbeiten wir in unserem House of Innovation in Frankfurt an den Immobiliendienstleistungen von morgen. Dort zeigen wir anhand von konkreten Anwendungen, Prototypen und Piloten, wie wir künstliche Intelligenz (KI), Robotic Process Automation (RPA), Sensorik, Datenbrillen und Internet of Things (IoT) in Immobilienservices 4.0 übersetzen.“
Strabag PFS war im vergangenen Jahr einer der größten Property Manager in Deutschland . In den Assetklassen "Büro" und "Wohnen" gehörte das Unternehmen zu den Top-5. Diese Positionen wird Strabag PFS wohl halten können. Denn wie das Unternehmen mitteilte, konnte es im abgelaufenen Geschäftsjahr rund drei Viertel der Leistung im Property Management (Anlagevermögen 12,5 Milliarden Euro) durch den Abschluss von Neuverträgen und durch Vertragsverlängerungen sichern.
Im Geschäftsjahr 2016 kam Strabag PFS auf eine Gesamtleistung von 1,098 Milliarden Euro (2015: 1,116 Milliarden Euro). Auf Deutschland entfielen davon 993 Millionen Euro, hiervor wiederum 600 Millionen Euro im Technischen Facility Management und Baumanagement sowie 306 Millionen Euro auf Infrastrukturelle Facility Services sowie Industrieservices. 86 Millionen Euro steuerte das Real Estate Management zum Ergebnis bei.