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Property Management: Die wichtigsten Trends, die größten Property Manager

Die besten Property Management Dienstleister in Deutschland nach Assetklassen. Mit welchen Property Managern sind die Kunden besonders zufrieden und was sind die Trends am Markt für Property Management. Hier gibt es die Antworten.

Property Management Index 2017 – Asset Klassen Rangliste (Quelle: Bell Management Consultants)

Der Markt für Property Management in Deutschland kennt seit mehreren Jahren drei Schwergewichte, die in den unterschiedlichen Assetklassen jeweils ganz vorne mitspielen. Daran hat sich auch 2016 nichts geändert - auch wenn Bilfinger RE mittlerweile Apleona heißt. Gemeinsam mit BNP und Strabag bildet Apleona das Trio der Schwergewichte im deutschen Property Management. Zu diesem Ergebnis kommt der Property Management Report von Bell Management Consultants.

Das Property Management und die Folgen der Digitalisierung
Wie andere Bereiche der Immobilienwirtschaft verändert die Digitalisierung auch das Property Management grundlegend. Etliche Aufgaben können durch oder mithilfe von digitalen Tools effizienter und profitabler übernommen werden. Beispiel hierfür sind zum Beispiel auf Künstlicher Intelligenz basierende Dialogsysteme – sogenannte Chatbots in der Immobilienverwaltung – die in Bereichen mit standardisierbaren Abläufen ein großes Anwendungspotential haben.

Property Management Report zeigt Kundensicht
Bereits seit zehn Jahren präsentiert der Property Management Report die entscheidenden Player des deutschen Property-Management-Marktes und deren Leistungsperformance aus Kundensicht. Dazu werden die Auftraggeber der Property Management-Unternehmen befragt und die Unternehmenskennzahlen der Dienstleister erhoben.

Das erwarten Kunden von Property Managern
Der Report liefert aber nicht nur ein quantitatives, sondern auch ein qualitatives Bild des Marktes. So bewerten Kunden zum Beispiel die Leistung der Property Manager im Teilsegment „Erfolgsquote Kostenoptimierung“ mit der Durchschnittsnote 3,0 am schlechtesten. Die Kunden-Zufriedenheit mit der Leistung der Property Management Spezialisten liegt insgesamt bei einer Note von 2,6 (Vorjahr: 2,7).

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Den besten Ruf unter Deutschlands Property Management Unternehmen hat die Hamburger ECE. Es folgen mit einigem Abstand HIH und Tüv Süd Advimo (ehemals CG Munich).

Grundsätzlich scheinen die Auftraggeber zufriedener mit den Leistungen der Property Manager zu sein. Im Vorjahr antworteten über alle Assetklassen hinweg noch 31 Prozent der Auftraggeber, dass sie ihren Property Manager gerne wechseln würden. Nach einem leichten Anstieg von 2015 auf 2016 ist ein Rückgang auf durchschnittlich 24 Prozent zu verzeichnen. Am deutlichsten ging der Wert in „Wohnen“ von 31 Prozent auf 22 Prozent zurück.

Gebühren im Property Management
Nicht alle Property Manager nehmen laut dem Report für Teilleistungen grundsätzlich Gebühren. Beispielsweise bei der Setup-Fee gaben nur 64 Prozent an, Gebühren zu erheben. Auch bei der Gebührenhöhe unterscheiden sich die Werte im Vergleich der Asset-Klassen „Büro“, „Wohnen“, „Shoppingcenter“ und „Sonstiger Handel“.

Als drei wesentliche Markttrends hat der Report ausgemacht:

  • Wachstum für Property Manager eigentlich nur noch durch Verdrängung oder anorganisch möglich .
  • Andererseits gibt es auch Investoren, die wieder mehr Property Management selbst ausführen.
  • Überlegungen zur Auslagerung im Asset Management sind am Markt zu beobachten

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18.12.2017