Die Hamburger Bürgerschaft soll bald über die geplante Entwicklung des rund 4,7 Hektar großen ehemaligen Thyssenkrupp-Areals in Altona abstimmen.
Der Hamburger Senat stellt die Weichen für die Quartiersentwicklung des ehemaligen Thyssenkrupp-Areals, das sich in unmittelbarer Nähe zu dem zukünftigen Fern- und Regionalbahnhof Diebsteich befindet. Die Bürgerschaft soll in den nächsten Wochen über die geplante Entwicklung des rund 4,7 Hektar großen ehemaligen Thyssenkrupp-Areals in der Waidmannstraße 26 abschließend beraten und entscheiden können.
Zusätzlich zum Fern- und Regionalbahnhof Diebsteich werden mit der Quartiersentwicklung in der Waidmannstraße 26 auch vielfältige Nutzungen mit dem Fokus auf Sport und Kultur auf den Weg gebracht: Auf der ehemaligen Industriebrache entstehen als wesentliche Bausteine unter anderem das versprochene Regionalliga-Stadion mit einer Kapazität von bis zu 5.000 Personen sowie eine Musikhalle mit einer Kapazität von ebenfalls bis zu 5.000 Personen. Hinzu kommt ein Nutzungsmix aus Büro-, Gewerbe- und Kitaflächen.
In die Mantelbebauung rund um das Regionalliga-Stadion könnten drei Hamburger Finanzämter als Finanzcluster einziehen und damit erhebliche Synergien in der Hamburger Steuerverwaltung erzielen sowie Kaufkraft in das Quartier bringen; eine entsprechende Umzugsplanung prüft die Finanzbehörde derzeit. Zusammen mit öffentlichen Platz- und Grünflächen wird bis 2029/30 ein lebendiges und familienfreundliches Quartier mit sportlichen und musikalischen Freizeitangeboten entstehen; das Bürohaus gegenüber dem neuen Bahnhofsgebäude soll im Rahmen eines weiteren Bauabschnitts möglicherweise unter privater Regie realisiert werden.
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