Porträtbild Gerald Klinck
Gerald Klinck ist seit April 2024 CEO der Peach Property Group – in seiner Rolle übernimmt er auch die Aufgaben des CFO. (Quelle: Cureus/Heribert Schindler)

Finanzierung 2026-09-23T07:50:36.934Z Peach senkt Leerstand und Verschuldung weiter

Peach steigert die Mieteinnahmen im Kernportfolio um 5,1 Prozent und senkt den Leerstand auf 3,3 Prozent. Der LTV fällt auf 45,2 Prozent.

Die Peach Property Group hat im ersten Halbjahr 2026 ihre Mieteinnahmen im strategischen Portfolio gesteigert und den Leerstand weiter reduziert. Gleichzeitig sank die Verschuldungsquote des Konzerns. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt das Unternehmen.

Die Like-for-like-Nettomieteinnahmen im Strategic Portfolio stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 5,1 Prozent und erreichten 42,4 Millionen Euro. Die Leerstandsquote auf Basis der Wohneinheiten sank von 3,8 Prozent zum Jahresende 2025 auf 3,3 Prozent Ende Juni. Die durchschnittliche Nettokaltmiete erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 6,61 auf 6,68 Euro je Quadratmeter.

Peach führt die Entwicklung unter anderem auf schnellere Wiedervermietungen, ein aktiveres Forderungsmanagement und Investitionen in den Bestand zurück. Das Net Operating Income (NOI) des Strategic Portfolio lag bei rund 32 Millionen Euro, die NOI-Marge bei rund 75 Prozent.

FFO geht leicht zurück

Das bereinigte EBITDA des Konzerns stieg im ersten Halbjahr von 23,8 auf 29,9 Millionen Euro und damit um rund 25 Prozent. Die Funds from Operations (FFO) gingen dagegen von 9,4 auf 8,9 Millionen Euro zurück. Peach begründet dies mit Portfolioverkäufen und höheren Finanzierungsaufwendungen.

Das Betriebsergebnis verbesserte sich von 19,5 auf 29 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb Peach allerdings in den roten Zahlen: Der Konzernverlust verringerte sich von 9,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 3,6 Millionen Euro.

Der EPRA NTA lag Ende Juni bei 18,49 Euro je Aktie und damit nahezu unverändert gegenüber 18,50 Euro zum Jahresende 2025.

LTV sinkt auf 45,2 Prozent

Beim Schuldenabbau nähert sich Peach seinem mittelfristigen Ziel. Der Loan-to-Value (LTV) des Konzerns sank auf 45,2 Prozent. Mittelfristig strebt das Unternehmen einen Wert von weniger als 45 Prozent an.

Das Strategic Portfolio umfasste zum Ende des ersten Halbjahres 16.220 Wohneinheiten. Es steht damit für rund 80 Prozent des Gesamtportfolios und etwa 85 Prozent der gesamten Mietfläche. Sein Marktwert belief sich auf rund 1,5 Milliarden Euro. Das gesamte Immobilienportfolio hatte einen Wert von gut 1,8 Milliarden Euro.

Parallel will Peach die als nicht strategisch eingestuften Immobilien weiter veräußern.

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„Nach der erfolgreichen Bilanztransformation zeigt sich nun zunehmend das Potenzial unseres operativen Geschäfts. Das Strategic Portfolio wächst profitabler, die Vermietungsleistung verbessert sich kontinuierlich und die Ertragskraft steigt. Gleichzeitig treiben wir den Verkauf des Non-Strategic Portfolios konsequent voran“, sagt Gerald Klinck, CEO und CFO der Peach Property Group.

Prognose für 2026 bestätigt

Für das Gesamtjahr erwartet Peach im Strategic Portfolio weiterhin ein Like-for-like-Wachstum der Nettomieteinnahmen von rund sechs Prozent. Die FFO-Prognose für den Konzern bleibt unverändert bei 17 bis 19 Millionen Euro.

Die Halbjahreszahlen bestätigen die im Rahmen des Jahresabschlusses 2025 vorgestellte „Target Vision 2028“. Sie sieht unter anderem weitere operative Verbesserungen im Strategic Portfolio, den vollständigen Verkauf der Non-Strategic Assets und einen LTV von weniger als 45 Prozent vor.

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zuletzt editiert am 23. September 2026
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