Die PBB finanziert den Umbau eines Essener Büroparks zum neuen Polizeipräsidium. Die Developer erhält dafür 127 Millionen Euro.
Die Deutsche Pfandbriefbank (PBB) stellt der „die developer Projektentwicklung GmbH“ 127 Millionen Euro für das neue Polizeipräsidium in Essen zur Verfügung. Dafür wird ein bislang als Multi-Tenant-Objekt genutzter Büropark im Stadtteil Bredeney grundlegend modernisiert und für die Polizei umgebaut.
Das Gebäude umfasst rund 24.000 Quadratmeter Gesamtfläche und soll langfristig an das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch die Polizei Essen, vermietet werden. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens beginnen nun die detaillierten Planungen. Der Rückbau des Bestandsobjekts soll in Kürze starten, die Fertigstellung ist für Mitte 2029 vorgesehen.
Spezialflächen für die Polizei
In den Büropark Bredeney ziehen die Beschäftigten aus dem bisherigen Polizeipräsidium an der Büscherstraße. Dazu gehören neben Behördenleitung und Polizeiverwaltung verschiedene Dienststellen der Direktionen Kriminalität und Gefahrenabwehr/Einsatz. Auch der Staatsschutz und Teile der Direktion Verkehr sollen künftig am neuen Standort untergebracht werden.
Teil des Projekts ist zudem eine kriminaltechnische Untersuchungsstelle nach Vorgaben des Landeskriminalamts. Vorgesehen sind eine eigene Kraftfahrzeuguntersuchungshalle sowie knapp 700 Quadratmeter Labor- und Untersuchungsfläche.
