Nido Living holt Daniel Havers als Deutschlandchef und treibt die Expansion in den studentischen Wohnungsmarkt voran.
Nido Living hat Daniel Havers zum Head of Germany ernannt. Mit der Personalie bereitet sich die auf studentisches Wohnen spezialisierte Plattform auf den Einstieg in den deutschen Markt vor. Nido gehört zum Canada Pension Plan Investment Board (CPP Investments) und verfolgt ambitionierte Wachstumsziele: Das Unternehmen verfolgt das Ziel, bis Ende 2031 rund 25.000 Betten in Kontinentaleuropa zu besitzen und zu betreiben.
Mit der Expansion nach Deutschland rückt einer der größten europäischen Märkte für studentisches Wohnen in den Fokus. Jährlich sind hier rund 2,85 Millionen Studierende eingeschrieben – doch die Versorgungsquote im Segment der zweckgebundenen Studentenunterkünfte (PBSA) liegt laut Nido bei nur zwölf Prozent. Das Unternehmen sieht darin erhebliches Entwicklungspotenzial.
„Wir wachsen rasant, und Daniels Ernennung ist ein wichtiger Meilenstein bei der Vorbereitung unseres Markteintritts in Deutschland“, sagt Carlo Matta, CEO von Nido. „Die Nachfrage internationaler Studierender steigt, doch das Angebot hinkt hinterher. Das eröffnet Chancen für Akquisition, Entwicklung und Betrieb über unsere integrierte Plattform.“
Daniel Havers bringt 18 Jahre Erfahrung in Immobilieninvestment, Projektentwicklung und Asset Management mit, insbesondere im deutschen Markt. Er war unter anderem für Tishman Speyer, pwr development und Strategic Value Partners tätig. Havers studierte an der Harvard University, an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht sowie an der Fachhochschule Dortmund.
„Nido verfolgt einen ehrgeizigen, herausfordernden und strategischen Plan für Wachstum in Deutschland, Italien und der Iberischen Halbinsel“, erklärt Havers. „Ich freue mich darauf, eine führende Rolle dabei zu spielen, Nidos erstklassiges Studentenwohnerlebnis auch in Deutschland umzusetzen.“
Bereits im Vorfeld hatte Nido mit dem Kauf des Livensa-Portfolios in Spanien und Portugal ein deutliches Signal gesetzt: Für rund 1,2 Milliarden Euro übernahm die Plattform rund 9.000 Betten. Der Eintritt in den deutschen Markt gilt als nächster logischer Schritt.
