Im Mönchengladbacher Stadtteil Rheindahlen entsteht ein neuer Gewerbepark mit zehn flexiblen Einheiten für Mittelständler und Handwerksbetriebe.
In Mönchengladbach-Rheindahlen startet die Entwicklung des siebten Gewerbeparks unter der Marke „MeinWerk“. Auf einem 7.800 Quadratmeter großen Grundstück am Hamburgring sollen bis Ende 2026 zehn flexibel nutzbare Gewerbeeinheiten entstehen. Der Grundstücksverkauf ist abgeschlossen, und der Baubeginn steht unmittelbar bevor. Erste Käufer wurden bereits gefunden, fünf Flächen sind noch verfügbar. Insgesamt sollen durch den Gewerbepark mindestens 40 Arbeitsplätze geschaffen werden. Begleitet wurde der Prozess durch die WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH.
Das Konzept der MeinWerk Projekt GmbH setzt auf nachhaltig gebaute Hallen- und Büroflächen, die zum Festpreis als Eigentum angeboten werden. Die Einheiten bieten mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetrieben Planungssicherheit und eine langfristige Investitionsmöglichkeit, die auch als Altersvorsorge genutzt werden kann. MeinWerk, als Marke initiiert von der bienen+partner Immobilien GmbH, hat in Viersen und Krefeld bereits sechs Gewerbeparks mit insgesamt 77 Einheiten und 57 Erwerbern nach diesem Konzept umgesetzt. In Mönchengladbach folgt am Hamburgring der siebte Gewerbepark. Noch im März soll mit dem Bau begonnen werden. Mit einer geplanten Bauzeit von acht Monaten sollen Ende des Jahres bereits die ersten Käufer einziehen.
„Damit wird nicht nur eine Baulücke im Gewerbegebiet Rheindahlen geschlossen, sondern tatsächlich auch eine nachhaltige Marktlücke erschlossen“, erklärt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung von WFMG und städtischer Entwicklungsgesellschaft (EWMG). Rafael Lendzion, Teamleiter Unternehmensservice, ergänzt: „Unter optimaler Nutzung von Grundstücksressourcen entstehen mindestens 40 Arbeitsplätze und kann im besten Fall sogar verhindert werden, dass Betriebe ins Umland abwandern, wo entsprechende Angebote im Gegensatz zu Mönchengladbach bereits vorher bestanden.“
Die Halleneinheiten werden in Stahlbeton-Bauweise errichtet und bieten Nutzflächen zwischen 245 und 370 Quadratmetern, die kombiniert bis zu 615 Quadratmeter groß sein können. Die Geschosshöhe von sechs Metern ermöglicht eine flexible Nutzung der Einheiten etwa für Büro-, Service- oder Werkstattflächen auf 60 bis 300 Quadratmetern über eine oder zwei Ebenen. Eine nachhaltige Bauweise, Dachbegrünung und Photovoltaik sind ebenfalls Teil des Konzepts.
