Michael Ehret gründet Ehret+Cie. Die Gesellschaft soll Immobilien und Stadtquartiere entwickeln und repositionieren.
Michael Ehret hat mit Ehret+Cie eine neue Gesellschaft für Projektentwicklung gegründet. Das Unternehmen richtet sich an Eigentümer, Investoren und Family Offices und soll Immobilienprojekte und Stadtquartiere entwickeln und repositionieren.
Je nach Mandat will Ehret+Cie dabei beratende, steuernde oder unternehmerische Aufgaben übernehmen. Das Leistungsspektrum reicht von Machbarkeitsprüfungen und Nutzungskonzepten über die wirtschaftliche Strukturierung, Planung und Realisierung bis zum Übergang in den laufenden Betrieb.
Daneben bietet die Gesellschaft Beratungsleistungen für Eigentümer und Investoren an, die Projekte selbst entwickeln. Dazu gehören Standort- und Potenzialanalysen, die Entwicklung von Nutzungskonzepten, die finanzielle Strukturierung sowie die Projektorganisation.
Fokus auf Bestände und Quartiere
Einen Schwerpunkt sieht Ehret darin, bestehende Grundstücke, Immobilien und Quartiere für neue beziehungsweise veränderte Nutzungen weiterzuentwickeln. Dabei sollen auch gemischte und langfristig anpassbare Nutzungskonzepte eine Rolle spielen.
„Das klassische Schubladendenken – hier Hotel, dort Büro und Wohnen – trägt nicht mehr. Wir müssen feinstofflicher werden“, sagt Ehret. Als Beispiele nennt er unter anderem Wohnangebote für ältere Menschen, Mehrgenerationenmodelle, Wohngemeinschaften, neue Arbeitsplatzkonzepte und unterschiedliche Hotelformate.
Die neue Gesellschaft soll für einzelne Projekte jeweils spezialisierte Teams zusammenstellen. Ehret+Cie bezeichnet dieses Modell als Sozietätsansatz, bei dem Partner unterschiedliche Kompetenzen einbringen und gemeinsam Verantwortung für ein Projekt übernehmen.
Michael Ehret ist Bauingenieur und Immobilienökonom und seit fast 30 Jahren in der Projektentwicklung tätig. 2006 gründete er gemeinsam mit Stefan Klein das Immobilienunternehmen E+K und baute es über zwei Jahrzehnte mit auf.
Mit seiner neuen Gesellschaft will Ehret wieder stärker unmittelbar an Immobilien- und Quartiersentwicklungen arbeiten. „Ich will wieder nah am Objekt arbeiten – am Quartier, an den Menschen, am Produkt“, sagt er.
