Industria erwirbt ein vollvermietetes Wohn- und Geschäftshaus in Mannheim - der Fonds „Wohnen Deutschland VII“ ist damit voll investiert.
Der Investmentmanager Industria hat das Wohn- und Geschäftshaus „Carl Living“ in Mannheim erworben. Verkäufer der Immobilie ist die in Luxemburg ansässige Alstria. Die Transaktion wurde vollständig mit Eigenkapital finanziert.
Das 2024 fertiggestellte Gebäude am Carl-Reiß-Platz umfasst rund 5.600 Quadratmeter Mietfläche. Davon entfallen etwa 4.500 Quadratmeter auf Wohnen und rund 1.100 Quadratmeter auf Gewerbe- und Nebenflächen. Die Immobilie wurde nach KfW-55-Standard errichtet.
Insgesamt verfügt das Objekt über 65 frei finanzierte Wohnungen, die vollständig vermietet sind. Ergänzt wird das Nutzungskonzept durch zwei Gewerbemieter: ein Café sowie ein Zentrum für Physiotherapie, Sport-Rehabilitation und Training.
Das Objekt entstand auf dem Gelände der ehemaligen Zentrale von Bilfinger Berger. Nach Aufgabe des Standorts wurde das Areal durch den Verkäufer neu strukturiert. Neben der Revitalisierung bestehender Gebäude aus den 1950er-Jahren wurde der Neubau „Carl Living“ realisiert.
Industria hat die Liegenschaft für den offenen Immobilienspezialfonds „Wohnen Deutschland VII“ erworben. Mit dem Abschluss der Transaktion ist der Fonds nun vollständig investiert. Das Fondsvolumen steigt mit dem Eigentumsübergang auf rund 573 Millionen Euro auf Basis der Gesamtinvestitionskosten.
Colliers vermittelte die Immobilie im Auftrag des Verkäufers. Der Käufer wurde rechtlich von Zenk Rechtsanwälte und technisch von Case Real Estate beraten, während Trûon Rechtsanwälte die Verkäuferseite rechtlich begleiteten.
