sieben Personen vor einem Rohbau einer einer Richtfestkrone mit grünen Zweigen und rot-weißen Bändern, in der Mitte ein Mann in schwarzer Zunftkleidung und Hut
Die ersten Rohbauten des neuen Quartiere Hohenlind stehen. Vor der Richtkrone stehen (von links): Jörg Ziolkowski (Partner Astoc GmbH), Markus Greitemann (Baudezernent der Stadt Köln), Natascha Peters (Stiftungsdirektorin der Caritas Stiftung Deutschland, Bauherrin), Stephan Fürst (Polier des Generalunternehmens Adolf Lupp GmbH), Bezirksbürgermeisterin Cornelia Weitekamp, Dietmar Bühler (Stiftungsdirektor) und Günter Pracht (Bereichsleiter Adolf Lupp GmbH). (Quelle: Nadine Preiss)

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19. September 2022 | Teilen auf:

Köln: Richtfest im Quartier Hohenlind

In Köln wird ein bislang ungenutztes Areal mit Appartements, Wohnungen, Reihenhäusern und Eigenheimen, mit Tiefgaragen, einer Kindertagesstätte und einer Schule bebaut.

Mit Quartier Hohenlind entstehen in Köln auf einem rund neun Hektargroßen Areal zwischen Werthmannstraße, Militärring und Bachemerstraße Appartements, Wohnungen, Reihenhäuser und Eigenheime. Auch eine Kindertagesstätte, eine Grundschule, ein Parkhaus und zwei Tiefgaragen sollen auf dem Gelände gebaut werden. Grün- und Parkflächen als Treff- und Erholungspunkte, Spielplätze und Freiflächen werden ebenfalls Bestandteile diesesneuen Quartiers für Köln. Bauherrinnen des Quartiers Hohenlind sind die Benedict-Kreutz-Stiftung und die Caritas Stiftung Deutschland.

„Bei der Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum müssen verschiedene berechtigte Ansprüche und Interessen von unterschiedlichen Positionen mitgedacht werden“, so Kölns Baudezernent Markus Greitemann beim Richtfest am Freitag (16.9.2022) . „Das Projekt hier in Hohenlind zeigt jedoch, dass man diesen unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden kann und sich die einzelnen Aspekte des städtebaulichen und Freiraumkonzeptswiederfinden“, zeigte sich der Baudezernent zuversichtlich.

Die städtebauliche Konzeption für das neue Quartier und die architektonische Planung stammt von dem Kölner Architekturbüro Astoc Architects und Planners. Diese hatten sich in Zusammenarbeit mit 3+ Freiraumplaner und dem Verkehrsplanungsbüro BSV aus Aachen am Wettbewerb für die komplexe Planung des Quartiers beteiligt – und gingen als Sieger daraus hervor. Die Architekturplanung im Quartier Hohenlind berücksichtigt Aspekte der Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Energieeinsparung. „Die Gestaltung der Außenanlagen, die in einer offenen Gebäudeanordnung nachhaltig die Wahrnehmung des Quartiers durch die Bewohner bestimmt, hatte in diesem Projekt eine besondere Aufmerksamkeit“, so Jörg Ziolkowski, Partner der Astoc GmbH. „Spiel- und Ruhebereiche, privates und öffentliches Grün, begehbare und begrünte Flächen wurden im Zusammenspiel mit den Gebäuden gestaltet und ausgestattet.“

Mit Blick auf die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz schilderte der Astoc-Geschäftsführer, dass man bereits lange vor der aktuellen Energie-Diskussion mit der Caritas Stiftung auf die Suche nach nachhaltigen Bauprodukten gegangen sei. Ausgewählt wurden unter anderem ein effizient arbeitendes Nähwärmesystem über ein gasbasiertes Blockheizkraftwerk als Energiezentrale mit geringem Primärenergieaufwand, massiv gemauerte Außenwände aus gebranntem Ziegel und Maßnahmen, die eine spätere Photovoltaik-Nutzung ermöglichen. Für das Quartier Hohenlind wurde ein Mobilitätskonzept entwickelt, das Sharing-Komponenten und E-Ladestationen vorsieht und zudem ausreichend Platz fürFahrräder oder auch Lastenräder bieten wird.

zuletzt editiert am 19.09.2022