Ein modernes mehrstöckiges Backsteingebäude mit markanten spitzen Giebeln und Kupferdach, das an einem belebten Stadtplatz liegt. Im Erdgeschoss befinden sich Cafés, Außensitzplätze und Schaufenster, während Fußgänger die Platzfläche nutzen. Die klar strukturierte Fassade mit regelmäßigen Fenstern und die städtische Atmosphäre mit Passanten prägen das Bild.
Visualisierung der Projektentwicklung am Kölner Heumarkt: Im Erdgeschoss gibt es bald Reissdorf Kölsch vom Fass. (Quelle: TKA)

Management 2026-07-01T08:19:03.949Z Köln: Reissdorf eröffnet Brauhaus am Heumarkt

Die Kölner Brauerei Reissdorf hat das Erdgeschoss im Projekt „AHEU“ langfristig von Sicore angemietet. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant.

Der Investment- und Asset-Manager Sicore Real Assets hat den ersten Ankermieter für seine prominente Projektentwicklung „AHEU“ in der Kölner Altstadt (Ecke Heumarkt 55 / Gürzenichstraße 27) gesichert. Die Privat-Brauerei Reissdorf hat einen langfristigen Mietvertrag über 917 Quadratmeter Gastronomiefläche im Erdgeschoss des Neubaus unterzeichnet. Die Laufzeit beträgt mindestens 25 Jahre mit anschließender Verlängerungsoption. Der Mietbeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2028 geplant, in der auch das gesamte Gebäude fertiggestellt werden soll.

Mit diesem ersten Vorvermietungserfolg sind knapp 15 Prozent der insgesamt 6.387 Quadratmeter umfassenden Mietfläche der Immobilie belegt. Für die Büroflächen in den Obergeschossen eins bis fünf befindet sich der Projektentwickler bereits in Gesprächen mit weiteren Interessenten.

Brauhaus-Konzept als Basis für den Nutzermix

„Reissdorf steht wie wenige Unternehmen für die Stadt und das Lebensgefühl und war schon lange auf der Suche nach einem geeigneten Standort für ein Brauhaus. Das Aheu ist mit seiner Toplage und einzigartigen Architektur ideal dafür geeignet“, erklärt Martina Averbeck, Sprecherin der Geschäftsführung von Sicore Real Assets. Das gastronomische Angebot soll den künftigen Nutzermix des Objekts prägen.

Die Projektentwicklung wird nach den Entwürfen von Thomas Kröger Architekten (TKA) realisiert. Architektonisches Merkmal des Gebäudes ist eine steile Dachlandschaft mit kupferfarbener Metalleindeckung und rautenförmigen Fenstern, die sich an den historischen, spitzgiebligen Dachformen der Kölner Altstadt orientiert. Neben einer Dachterrasse mit Blick auf den Kölner Dom setzt das Projekt auf hohe Nachhaltigkeitsstandards: Errichtet wird das Gebäude als Effizienzgebäude 40 nach GEG. Zudem strebt der Entwickler eine DGNB-Gold-Zertifizierung sowie den Standard WiredScore Platin für digitale Infrastruktur an.

Der Kölner Immobiliendienstleister Greif & Contzen war bei dem Deal vermittelnd und beratend für die Mieterseite tätig.

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zuletzt editiert am 01. Juli 2026
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