Der Projektentwickler Panattoni startet in Köln-Porz den Bau eines 42.000 Quadratmeter großen Gewerbe- und Logistikcampus.
Auf dem ehemaligen Werksgelände des Schokoladenherstellers Stollwerck im rechtsrheinischen Kölner Stadtbezirk Porz haben die Bauarbeiten für ein neues Gewerbeprojekt begonnen. Nach dem erfolgten Spatenstich realisiert der Logistik- und Industrieimmobilienentwickler Panattoni auf dem rund 69.400 Quadratmeter großen Grundstück den „Panattoni Campus Köln Ost“. Das Gesamtvorhaben umfasst zwei unterschiedliche Gebäudekomplexe mit zusammen mehr als 42.000 Quadratmetern Mietfläche. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2027 geplant.
Der Bau startet zunächst mit dem Gewerbepark „City Dock Köln Ost“, der zehn flexibel aufteilbare Einheiten mit einer Gesamtnutzfläche von 12.450 Quadratmetern für kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups bietet. Im Spätsommer 2026 folgt der Baubeginn für den gegenüberliegenden „Panattoni Park Köln Ost“. Diese reine Logistikimmobilie stellt rund 33.200 Quadratmeter Gesamtfläche (davon 29.750 qm Hallen-, 1.490 qm Büro- und 1.990 qm Mezzaninfläche) für größere Logistik-, Industrie- und Produktionsunternehmen bereit.
Konzeption und städtebauliche Revitalisierung
Ein zentrales Element des Campus-Konzepts ist ein gemeinsamer, innenliegender Tiefhof. Dieser dient der effizienten Ausnutzung der Außenflächen und soll gleichzeitig die Geräuschbelastung nach außen abschirmen. Die Entwicklung wird eng von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung begleitet und markiert die Neunutzung eines historisch bedeutenden Industrieareals, auf dem bis 2005 Schokolade produziert wurde und das zuletzt teils als TV-Kulisse diente. Die alten Hallen und Bürogebäude wurden für die Neuentwicklung zurückgebaut.
„Unsere Mission: ein Nutzungsmix aus Gewerbe, Light Industrial und Logistik – für das Stollwerck-Gelände und damit für die gesamte rechtsrheinische Region“, sagt Fred-Markus Bohne, Managing Partner Panattoni DACH & Nordics. „Was schon zuvor mit der Schokoladenfabrik ein wirtschaftlicher Motor für die Stadt war, bietet auch zukünftig wieder einen Mehrwert für die Wirtschaft von Köln.“
Nachhaltigkeitsziele und Infrastrukturanbindung
Für das Projekt wird eine DGNB-Zertifizierung in Platin angestrebt. Zum ökologischen Konzept gehören unter anderem eine Photovoltaikanlage auf den Dachflächen sowie Vorrichtungen zur Wiederverwendung und Speicherung von Regenwasser für einen ressourcenschonenden Betrieb.
Der Standort profitiert von der Anbindung an die Autobahn A4 sowie den kurzen Wegen zur A3, A59 und A559. Der Flughafen Köln-Bonn liegt rund neun Kilometer entfernt. Zudem ermöglicht die Nähe zum Güterverkehrszentrum (GVZ) Köln-Eifeltor die Einbindung des Campus in multimodale Logistikketten.
Der Grundstücksverkauf wurde von Hackenberg & Co. begleitet, während die Vermarktung der Mietflächen über die Logivest NRW erfolgt.
