Luftaufnahme einer Baustelle für Windkraftanlagen mit einem Kran und gestapelten Turmsegmenten auf einem Feld.
Die Fertigstellung des Projekts ist für das dritte Quartal 2026 geplant. (Quelle: Energiequelle)

Infrastruktur 2026-02-19T12:49:26.323Z KGAL investiert in Windpark nahe Bremen

KGAL übernimmt für ein Fondsmandat den Windpark Rekum nahe Bremen – ein Repowering-Projekt mit einer künftigen Gesamtleistung von 14 Megawatt.

Die KGAL Investment Management hat für ein institutionelles Fondsmandat den Windpark „Rekum“ in Nordwestdeutschland erworben. Verkäufer der Anlage nahe Bremen ist die Energiequelle GmbH. Bei dem Projekt handelt es sich um ein Repowering-Vorhaben mit einer künftigen Gesamtleistung von 14 Megawatt (MW). Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen.

Der Windpark befindet sich an der nördlichen Landesgrenze Bremens zu Niedersachsen und umfasst zwei Windenergieanlagen. Im Zuge des Repowerings werden bestehende Altanlagen durch leistungsstärkere Modelle ersetzt. Dadurch steigt die installierte Leistung von ursprünglich 1,8 MW auf künftig 14 MW.

Nach Angaben des Unternehmens hatte sich der Windpark bereits 2023 eine 20-jährige Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gesichert. Nach dem Netzanschluss soll die Anlage jährlich rund 38.700 Megawattstunden Strom einspeisen.

„Der Windpark ‚Rekum‘ punktet mit einer angemessenen Einspeisevergütung in Kombination mit einer robusten Windressource. Er bietet stabile, langfristige Cashflows bei einer attraktiven risikoadjustierten Rendite“, erläutert Christopher Tschamler, Head of Core Investments Sustainable Infrastructure der KGAL.

Repowering-Projekte gelten im Infrastrukturbereich als Möglichkeit, bestehende Standorte effizienter zu nutzen und Ertragsprofile zu optimieren, ohne zusätzliche Flächen zu erschließen.

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zuletzt editiert am 19. Februar 2026