Die Anleger des Jagdfeld-Fonds stimmen über den Verkauf des Landmark-Hotels ab.
„Nach nunmehr fast 30 Jahren, in denen das Adlon wieder existiert, ist das Gros der mehr als 4.000 Eigentümer, überwiegend Privatanleger, in einem Lebensalter, in dem sie sich von ihren Anteilen trennen wollen. Mit dem angestrebten Verkauf kommen wir dem Wunsch der Anlegerinnen und Anleger am besten nach und sind so in der Lage, den höchstmöglichen Preis zu erzielen“, erklärt Dr. Christian Plöger, Head of Corporate Communications & Public Affairs bei Jagdfeld Real Estate. „Die Adlon-Fondsgesellschaft ist in der komfortablen Situation, frei und aus eigenen Stücken diesen Weg gehen und Deutschlands berühmtestes Hotel in neue Hände geben zu können.“ Für alle Gäste und Partner des Hotels ändere sich mit dem angestrebten Verkauf vorerst nichts. Betreiber des Hotels sei und bleibe Kempinski. Die Hotelgesellschaft hat einen Pachtvertrag, der erst Ende 2032 auslaufe.
Mit dieser Aussage bestätigt Plöger Gerüchte, die in den vergangenen Tagen aufgekommen sind, das Adlon solle verkauft werden. Für das legendäre Hotel am Brandenburger Tor in Berlin steht eine mögliche Kaufsumme von mindestens 280 Millionen Euro im Raum. Bisher ist das Objekt im Besitz des Fundus-Fonds 31 der Jagdfeld Gruppe. Die Anleger müssen dem Verkauf jedoch zustimmen, es braucht eine Mehrheit von 75 Prozent der abgegebenen Stimmen. Bei einer Zustimmung folgt ein strukturiertes Bieterverfahren.
