Eine Freitreppe zwischen zwei höheren Büro- und Einzelhandelsgebäuden
Das Signa-Projekt am Berliner Kurfürstendamm 231 (Quelle: Henning Larsen)

Projekte 2023-06-05T08:13:37.218Z Henning Larsen macht das Rennen bei Signa in Berlin

Im städtebaulichen Wettbewerb für das Signa-Projekt in Berlin erreicht der Entwurf des Architekturbüros Henning Larsen den ersten Platz.

Das Architekturbüro Henning Larsen aus Kopenhagen hat den städtebaulichen Wettbewerb für die Entwicklung des Grundstücks Kurfürstendamm 231 gewonnen. Die Büros David Chipperfield Architects, Cobe und Mäckler Architekten belegen die Platze zwei bis vier. 

Die Grundstückseigentümerin Signa Real Estate, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin hatten für die Neuentwicklung des Grundstücks ein Kooperatives Werkstattverfahren initiiert.

Aufgabe war es, eine verträgliche städtebauliche Konzeption mit bis zu zwei Hochpunkten zu entwickeln. Der bestehende Standort des Warenhauses war hierbei durch weitere multifunktionale Nutzungen zu ergänzen. Mindestens 30 Prozent der entstehenden Flächenpotenziale sollen insbesondere für Wohnen, kulturelle und gemeinwohlorientierte Einrichtungen, soziale Infrastruktur und Bildungseinrichtungen genutzt werden.

Zwei neue Hochhäuser sind geplant

Der Entwurf von Henning Larsen führt den Gedanken des Hochhaus- Ensembles aus Upper West, Zoofenster und Huthmacherhaus fort, reiht sich mit zwei weiteren Hochhäusern in das existierende Ensemble ein und bringt es zum Abschluss. Eines entlang des Kurfürstendamms mit rund 134 Metern inklusive einer öffentlichen Panoramaterrasse, einen klaren Abschluss setzt ein weiterer Hochpunkt mit 80 Metern entlang der Augsburger Straße. Die Gesamtfläche des Entwurfs beläuft sich auf rund 134.000 Quadratmeter oberirdischer Bruttogrundfläche.

Das Land Berlin wird nun auf dieser Grundlage einen städtischen Masterplan erarbeiten.

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zuletzt editiert am 26. Juni 2023
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