Henderson Park und Stoke Park Capital modernisieren das Berliner Mosse-Zentrum von Grund auf.
Das Mosse im Berliner Zeitungsviertel im Berliner Bezirk Mitte wird von Henderson Park und Stoke Park Capital umfassend modernisiert. Das 1903 erbaute ehemalige Verlagsgebäude liegt neben dem Axel-Springer-Neubau und ist mit seinen historischen Fassadenelementen eines der markantesten Gebäude der Umgebung. Bis Ende 2026 soll es umfassend modernisiert werden.
Das Objekt umfasst insgesamt 38.000 Quadratmeter. Davon werden 20.000 Quadratmeter zu modernen Büroflächen umgestaltet. Ergänzt werden eine neugestaltete, exklusive Lobby, 1.600 Quadratmeter Dachterrassen, 1.400 Quadratmeter begrünte Innenhöfe, ein Mobilitätskonzept mit 160 E-Ladepunkten für PKW und 180 Fahrradstellplätzen sowie Smart-Building-Technologien.
Das denkmalgeschützte Mosse-Zentrum in der Schützenstraße 25 ist nach Rudolf Mosse benannt, dem Bauherrn und ehemaligen Herausgeber des Berliner Tageblatts. Mit dem Umbau von 1921 bis 1923 durch den Architekten Erich Mendelsohn – der unter anderem zusätzliche Geschosse aufsetzte und die Gebäudeecke neu gestaltete – wurde das Mosse zu einem frühen Vertreter der Stromlinien-Moderne.
Der aktuelle Umbau wird die Handschrift des Architekturbüros Axthelm Rolvien tragen. Nach der Planungsphase starten nun die Umbauten. Erste Mieter sollen ab dem ersten Quartal 2026 einziehen. Für das Mosse werden Zertifizierungen nach LEED Platinum, Zero Energy Certification und Wired Score Platinum angestrebt. Zudem werden die Umweltauswirkungen des Projekts im Rahmen eines CRREM erfasst und gemanagt.
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