Projekt für studentisches Wohnen in Hamburg-Harburg
Ein Projekt für studentisches Wohnen in Hamburg-Harburg zählt bereits zum Fondsvermögen. (Quelle: GBI)

Finanzierung

08. June 2022 | Teilen auf:

Hansemerkur und GBI bringen nachhaltigen Wohnfonds

Die Hansemerkur Grundvermögen AG (HMG) und der Entwickler GBI starten als strategische Partner einen Spezialfonds mit nachhaltigen Wohnimmobilien. Zum Fondsvermögen gehören bereits acht Projekte aus den Bereichen gefördertes Wohnen und preisgedämpftes studentisches Wohnen. Das Zielvolumen des Artikel-8-Fonds beträgt 500 Millionen Euro.

Der neue "HMG Grundwerte Wohnen Sozial" ist ein geschlossener Spezial-AIF und steht für soziale Anlagekriterien. Im Rahmen der Offenlegungsverordnung werden unter anderem ESG-Merkmale klassifiziert. Eine zentrale Anlagebedingung stellt das Bestreben dar, bei Immobilieninvestitionen einen positiven Beitrag zur Förderung der sozialen Integration zu leisten. Auch Aspekte der Energieeffizienz sollen beim Bau und Betrieb berücksichtigt werden. Der Spezial-AIF investierte bisher in geförderte Wohnimmobilien und Wohnanlagen für Studierende.

Von den ersten acht Investitionen des Fonds liegen sechs geförderte Wohnprojekte mit insgesamt 331 Einheiten in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg (Bayreuth, Coburg, Heroldsbach, Nördlingen, Villingen-Schwenningen und Würzburg). Zwei studentischen Wohnprojekte mit insgesamt 369 Apartments entstehen in Hamburg (Stadtteil Harburg, Theodor-York-Straße) und Nürnberg (Stadtmitte, Lenaustraße) und werden langfristig von der GBI-eigenen Marke Smartments Student betrieben. Das Bauvorhaben in Hamburg-Harburg umfasst auch eine Kindertagesstätte mit 55 Betreuungsplätzen.

Diese ersten acht getätigten Fondsinvestments gehören zu dem Seed-Portfolio, das GBI Capital in die Zusammenarbeit mit der Hansemerkur Grundvermögen eingebracht hat. Bei künftigen Investments wird GBI Capital das Deal-Sourcing betreiben und die Hansemerkur Grundvermögen rund um staatliche Fördermöglichkeiten beraten, etwa bei Erfüllung der in den 16 Bundesländern unterschiedlichen Genehmigungs-Voraussetzungen für öffentliche Darlehen beziehungsweise Direktzuschüsse oder zu KfW-Mitteln.

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zuletzt editiert am 20.06.2022