Visualisierung des Hamburger Büroprojekts Am Holstenwall
Das Projekt Am Holstenwall 20–22 soll bis Frühjahr 2025 fertiggestellt werden. (Quelle: Cells Group)

Management 2023-12-04T13:45:51.034Z Hamburg: Arzneimittelhersteller Chiesi zieht an den Holstenwall

Chiesi verlegt seine Deutschland-Zentrale in das Hamburger Büroprojekt „Am Holstenwall“ von Cells und DFI.

Die Cells Group hat die Chiesi GmbH als ersten Mieter für das in Partnerschaft mit der Deutsche Finance International (DFI) in Entwicklung befindliche Hamburger Büroprojekt „Am Holstenwall“ gewonnen. Die Chiesi GmbH gehört zur Chiesi Group - ein familiengeführter und forschungsorientierter Arzneimittelhersteller mit Hauptsitz in Parma, Italien. Das Unternehmen will die rund 3.000 Quadratmeter umfassende Bürofläche Am Holstenwall nach Fertigstellung ab Frühjahr 2025 als Deutschland-Zentrale nutzen. Bisher befindet sich diese in der Gasstraße 6 in Hamburg-Bahrenfeld. Chiesi mietet das viergeschossige „Wimmelhaus“ komplett und damit 30 Prozent der circa 11.500 Quadratmeter Gesamtmietfläche des Gesamtensembles „Am Holstenwall“.

„Dass wir trotz der unsicheren Konjunkturlage in Deutschland bereits zu so einem frühen Zeitpunkt unseres Projekts einen derart attraktiven Mieter wie die Chiesi GmbH gewinnen konnten, sehen wir als Bestätigung unseres Konzepts „Am Holstenwall“, kommentiert Cells-CDO Norman Schaaf. „Das Redevelopment überzeugt nicht nur durch eine hervorragende Lage am Eingangstor zur Hamburger City sowie durch moderne und flexible Büroflächen, sondern nicht zuletzt auch durch einen umfangreichen ESG-Maßnahmenkatalog.“

Die Cells Group hatte die Immobilie im Frühjahr 2021 für die DFI, ein Tochterunternehmen der Deutsche Finance Group, erworben. Mit dem Projekt werden 3.000 Quadratmeter zusätzliche Flächen geschaffen. Durch ein aufwendiges Redevelopment mit insgesamt neun oberirdischen Etagen entstehen bis zu 740 moderne Büroarbeitsplätze und mindestens 300 Quadratmeter Gastronomiefläche im historischen Ambiente.

Der ehemalige Hauptsitz der Hamburger Sparkasse und das viergeschossige Wimmelhaus werden im Rahmen einer umfangreichen Sanierung entkernt und in Hinblick auf moderne technische Gebäudestandards neu gestaltet. So entsteht in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro noAarchitecten ein Büroimmobilienkomplex mit neuer Fassade und einer zweigeschossigen Lobby, der beide Gebäude in eine funktionelle Einheit und durch eine Tiefgarage miteinander verbindet.

Bei der Vermietung war Savills vermittelnd tätig.

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zuletzt editiert am 04. Dezember 2023
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