Ein Bankenkonsortium aus Unicredit, Bayern LB und LBBW stellt der ABG Real Estate 240 Millionen Euro für das Hamburger Deutschlandhaus zur Verfügung.
Die ABG Real Estate Group hat sich für das Neubauprojekt „Deutschlandhaus“ am Gänsemarkt eine langfristige Finanzierung über 240 Millionen Euro gesichert. Die Geldmittel stammen von einem Bankenkonsortium aus Unicredit/Hypovereinsbank, Bayerische Landesbank (Bayern LB) und Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) unter Führung, Strukturierung und Koordination der Unicredit/Hypovereinsbank.
Die Hamburger Sparkasse (Haspa) ist mit einer Vertragslaufzeit von 15 Jahren mit Verlängerungsoption Hauptmieter im Objekt und hat Anfang Mai 2024 den Vollbetrieb ihrer neuen Zentrale gestartet. Als Ankermieter belegt die Haspa mit 30.800 Quadratmeter Bürofläche sowie 1.600 Quadratmeter für die neue Nachbarschaftsfiliale den Großteil der Mietflächen. Die Übergabe erfolgte zum Jahresende 2023/2024. Zu den weiteren Mietern zählen Nord-Ostsee Automobile und die Restaurantkette Block House.
Die Immobilie umfasst insgesamt rund 40.000 Quadratmeter für Büros, Gastronomie, Einzelhandel und Wohnen. Der Retail- und Gastronomiebereich nimmt etwa 1.700 Quadratmeter ein, rund 2.800 Quadratmeter fallen auf die 30 Mietwohnungen am Valentinskamp. Ein architektonisches Highlight ist die 1.200 Quadratmeter große Palmenhalle mit einer 40 Meter hohen Lichtkuppel. Im Untergeschoss sind Parkmöglichkeiten für Autos und Fahrräder vorhanden. Das Deutschlandhaus wurde gemäß den USGBC-Qualitätsstandards erbaut und hat bereits die LEED-Gold-Vorzertifizierung erhalten.
