Nach einer grundlegenden Umplanung umfasst das 800-Millionen-Euro-Projekt Quartier Phyll in Bad Vilbel nun auch Wohnungen.
Die Stadtverordnetenversammlung von Bad Vilbel (Hessen) hat die Offenlage der 13. Änderung des Bebauungsplans „Krebsschere“ beschlossen. Diese Entscheidung ermöglicht der DLE Land Development GmbH und ihrem Kooperationspartner Cesa Group die Weiterentwicklung ihres Areals vor den Toren Frankfurts. Dort entsteht das Quartiersprojekt Phyll, das ein Investitionsvolumen von rund 800 Millionen Euro haben wird. Ziel der Planänderung ist es, die bisherigen Pläne an die modernen Anforderungen der Gewerbeentwicklung anzupassen und umweltfreundliche Maßnahmen sowie auch einen Wohnanteil zu integrieren.
Der ursprüngliche Bebauungsplan mit seiner reinen Fokussierung auf Gewerbe entspricht somit nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. Die Änderung wird im Auftrag eines von der DLE vertretenen Fonds und der Cesa Group von der Planergruppe ROB GmbH in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung Bad Vilbel erarbeitet. Phyll wird Wohnen, Arbeiten, Gastronomie und Forschung in einem Quartier vereinen. Das Areal ist rund zehn Hektar groß.
Nach dem Vorbild erfolgreicher hessischer Innovationscluster wie dem House of Logistics and Mobility (HOLM) in den Frankfurter Gateway Gardens und dem Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie (FiZ) ist auf dem Phyll-Areal in Bad Vilbel ein House of Blue Infrastructure (HOBI) geplant. Dieses soll landesweit Akteure rund um die Ressource Wasser vernetzen und innovative Lösungen und nachhaltige Projekte vorantreiben.
Auf dem Areal war ursprünglich das reine Gewerbequartier Spring Park Valley von Cesa und Jörg Peter Schultheis geplant gewesen. Dieses Vorhaben wurden auf Eis gelegt, als im Jahr 2020 DLE für einen seiner Fonds einen Großteil der Anteile von Cesa übernahm. Nun sollen nach und nach rund 20 Gebäude auf dem Gelände entstehen.
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