Mit einem Kredit der GLS Bank will die Gewobag energetische Modernisierungen in Berliner Quartieren vorantreiben.
Die GLS Bank und die Gewobag haben eine Finanzierungspartnerschaft vereinbart. Die sozial-ökologische Bank stellt dem Berliner Wohnungsunternehmen in den kommenden Jahren 58 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, die CO₂-Emissionen im Gebäudebestand zu senken und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum zu sichern.
Die Gewobag plant, ihren Gebäudebestand bis 2045 klimagerecht zu entwickeln. Bis 2035 sollen dafür rund 1,4 Milliarden Euro investiert werden. Vorgesehen ist die umfassende Modernisierung von sieben Quartieren mit insgesamt rund 14.000 Wohnungen.
„Wir haben in unserer Wirtschaftsweise vor allem die sozialen Fundamente im Blick. Zusammen mit der Gewobag wollen wir dazu beitragen, dass Menschen gesunden und bezahlbaren Wohnraum haben“, sagt Aysel Osmanoglu, Vorständin der GLS Bank.
„Gemeinsam wollen wir die CO₂-Emissionen unseres Bestands deutlich senken und Wohnen bezahlbar halten: durch gezielte energetische Modernisierungen für klimafreundliches, nachhaltiges und zukunftsfähiges Wohnen in Berlin“, erklärt Markus Terboven, Mitglied des Vorstands der Gewobag.
Die Gewobag zählt mit rund 76.000 Wohnungen zu den größten kommunalen Wohnungsunternehmen Deutschlands. Nach Unternehmensangaben gingen im Geschäftsjahr 2024 rund 70 Prozent der Neuvermietungen an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein. Zudem befanden sich mehr als 4.000 Wohnungen im Bau.
