Drei Hamburger Genossenschaften erhalten den Zuschlag für das letzte Wohnungsbaugrundstück der westlichen Hafencity.
Drei Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften haben den Zuschlag für das letzte Wohnungsbaugrundstück in der westlichen Hafencity erhalten. Die Fluwog-Nordmark, die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen und die Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft wollen das rund 5.200 Quadratmeter große Grundstück 62 am Strandkai gemeinsam entwickeln.
Das Konzept mit dem Namen „Der Bunte Hund“ sieht überwiegend Wohnnutzungen vor. Geplant sind sowohl geförderte als auch freifinanzierte Mietwohnungen. Angaben zur Zahl der Wohnungen machen die Projektpartner bislang nicht.
Das Grundstück liegt unmittelbar am Grasbrookpark und soll neben Wohnungen auch öffentlich zugängliche Nutzungen erhalten.
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Geplant sind Wohnungen für Familien sowie Ein- und Zwei-Personen-Haushalte. Hinzukommen sollen Angebote für Studierende und Auszubildende, inklusive Wohnformen und gemeinschaftliches Wohnen.
In den Erdgeschossen sind publikumsorientierte Nutzungen vorgesehen. Teil des bisherigen Konzepts sind unter anderem eine Markthalle mit regionalen Angeboten sowie Flächen für Bildung, Begegnung und gesellschaftliches Engagement.
„Wir freuen uns sehr, dieses besondere Grundstück gemeinsam genossenschaftlich entwickeln zu können. Uns verbindet die Überzeugung, dass gutes Wohnen mehr bedeutet als die eigenen vier Wände. Mit dem ‚Bunten Hund‘ wollen wir einen Ort schaffen, an dem unterschiedliche Menschen ein Zuhause finden, Nachbarschaft erleben und Gemeinschaft mitgestalten können“, erklären die Vorstände der drei Genossenschaften.
Grundstückskauf für 2028 vorgesehen
Zunächst soll das Grundstück den Genossenschaften anhandgegeben werden. Voraussetzung ist die Zustimmung der städtischen Kommission für Bodenordnung. Damit könnten die drei Unternehmen das Projekt anschließend exklusiv weiterentwickeln.
Für die Konkretisierung des Konzepts sind rund zwei Jahre vorgesehen. In diesem Zeitraum soll unter anderem ein hochbaulicher Wettbewerb stattfinden. Der Abschluss des Grundstückskaufvertrags ist nach aktuellem Planungsstand für 2028 vorgesehen. Erst anschließend könnte der Bau beginnen.
