Auf dem Areal einer ehemaligen Produktionsstätte in Rodgau planen GAB und Revikon eine Wohnbebauung.
Der Projektentwickler GAB aus Wettenberg und sein Partner Revikon haben die Betriebsimmobilie der insolventen Friedrich Henkel Feinmechanik KG in Rodgau erworben. Das rund 22.000 Quadratmeter große Produktionsareal soll einer standortgerechten Wohnbebauung weichen.
Die Entwicklung erfolgt in enger Abstimmung mit der Kommune. „Ziel der GAB ist es, in engem Schulterschuss mit der Kommune einen Mehrwert für die Bevölkerung zu schaffen“, erklärt Toni Hartmann, Geschäftsführer der GAB. Das Unternehmen ist bereits in Rodgau aktiv und betreibt unter anderem ein Ärztehaus.
Der Automobilzulieferer wird seinen Betrieb bis Oktober 2025 schrittweise verlagern. „Trotz der komplexen Ausgangssituation konnte eine optimale Lösung für alle Beteiligten gefunden werden“, sagt Insolvenzverwalter Sebastian Netzel von Brinkmann & Partner. Patrick Büsch, Direktor bei Falkensteg Real Estate, ergänzt: „Ich bin zuversichtlich, dass ein neues, attraktives Areal entstehen wird.“
Falkensteg Real Estate war von Netzel exklusiv mit der Veräußerung beauftragt.
